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Iran spioniert App-Nutzer zielgerichtet aus

Archivmeldung vom 17.02.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 17.02.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Smartphone: Iran soll User mit Apps ausspähen. Bild: Peter Strauch, pixelio.de
Smartphone: Iran soll User mit Apps ausspähen. Bild: Peter Strauch, pixelio.de

Der Iran könnte heimlich Millionen Nutzer weltweit ausspionieren, die Anwendungen - welche augenscheinlich unter dem Deckmantel staatlichen Sponsorings stehen - aus den App-Stores heruntergeladen haben. Das befürchtet das National Council of Resistance of Iran (NCRI), das dem iranischen Regime kritisch gegenübersteht.

"Mobogram" unter Verdacht

Dem NCRI zufolge soll das Islamic Revolutionary Guard Corps (IRGC) spionagefähige Apps für die "Cyber-Überwachung und Repression" in den Apple App Store, Google Play Store und in GitHub mit dem Ziel eingeschleust haben, neue politische Aufstände "zu überwachen und zu verhindern". Insbesondere ist von der App "Mobogram" die Rede - ein Instant Messenger, der im App Store und im Google Play Store erhältlich ist. Sie soll vom iranischen Regime entwickelt worden sein und entsprechend überwachen. Mobogram belegt in den App-Store-Charts für "Social Networking Apps" in den USA Platz 156.

"Das IRGC hat westliche Cyber-Technologien zur gezielten Nutzung in der eigenen Bevölkerung eingesetzt, da sich diese am Aufstand beteiligt, das Land zu befreien. Das Regime ist gerade dabei, den Erfolg von seinen Apps im Iran zu testen. Wenn ihnen nichts entgegengesetzt wird, werden die nächsten Opfer die Menschen anderer Nationen sein", so Alireza Jafarzadeh, stellvertretende Direktorin des NCRI-Büros in Washington, gegenüber "Mail Online".

Malware-Risiko stark erhöht

Insgesamt glaubt das NCRI, dass das iranische Regime bis zum jetzigen Zeitpunkt etwa 100 Smartphone-Apps entwickelt hat, in die bösartige Spyware eingebettet ist - darunter auch Variationen des bekannten Messengers "Telegram". "Die Verbreitung dieser Anwendungen außerhalb des Irans wird Internetnutzer in der ganzen Welt einem erheblichen Risiko aussetzen und die Anzahl von Malware-Infektionen erhöhen", resümiert das NCRI.

Quelle: www.pressetext.com/Sabrina Manzey

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