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eco Report: Biometrischer Fingerabdruck löst PIN bis 2020 an Bankautomaten ab

Archivmeldung vom 17.05.2014

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 17.05.2014 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: Rainer Sturm / pixelio.de
Bild: Rainer Sturm / pixelio.de

Die gute alte PIN zum Geldabheben am Bankautomaten hat ausgedient. Experten gehen davon aus, dass sie bis zum Jahr 2020 von biometrischen Scans wie Fingerabdruck, Iris- oder Gesichtserkennung abgelöst wird. Dies geht aus dem aktuellen "Trendreport 2020" des eco - Verband der deutschen Internetwirtschaft e. V. (www.eco.de) hervor. Demnach geht die Hälfte der befragten 100 IT-Experten (49 Prozent) davon aus, dass die Ablösung der PIN bis 2020 erfolgen wird. Weitere 38 Prozent sind der Ansicht, dass die Ablösung länger dauern und somit Schritt für Schritt erfolgen wird.

Der eco Trendreport kann unter http://www.eco.de/veroeffentlichungen.html kostenlos heruntergeladen werden.

Neue Technologien müssen noch flexibler und sicherer werden

Auch die Relevanz herkömmlicher Schlüssel, wie wir sie heute noch beispielsweise für Auto, Haustür oder das Hotelzimmer verwenden, nimmt laut eco Trendreport drastisch ab. Dementsprechend werden bis 2020 hierfür zunehmend Smartphones, Transponder und Chipkarten eingesetzt - 89 Prozent der befragten IT-Experten schließen sich dieser Meinung an. "Die neuen Technologien sowohl für den Schlüsselersatz als auch zur Ablösung der PIN sind bereits vorhanden. Doch es gilt, diese Technologien noch flexibler und sicherer zu machen. Nur so kann sich die Technologie in den nächsten Jahren flächendeckend durchsetzen", kommentiert Markus Schaffrin, Geschäftsbereichsleiter Mitglieder Services und IT-Sicherheitsexperte im eco Verband, die Ergebnisse des Trendreports.

Smartphonebasierten Zugangssystemen und Biometrie gehört die Zukunft

"Türen mit einer App zu öffnen, ist heute bereits möglich. Doch bis zum breiten Marktdurchbruch gilt es, noch einige Hürden zu überwinden", fügt Schaffrin hinzu. Mittlerweile gibt es mehrere Softwarelösungen, die auf der NFC-Technologie (Near Field Communication) basieren. Dazu zählt unter anderen auch Key2Share, ein vom Fraunhofer-Institut für Sichere Informationstechnologie (SIT) entwickeltes, smartphonebasiertes Zugangssystem. "Auch die Biometrie im Bankwesen wird weiter zunehmen", da ist sich der eco IT-Sicherheitsexperte sicher. Laut Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD sind die biometrischen Merkmale sehr individuell und erlauben daher eine zuverlässige, personenbezogene Identifikation, was gerade im Bankwesen sehr wichtig ist.

Quelle: eco - Vb. d. dt. Internetwirtschaft e.V. (ots)

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