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Maas nimmt nach Datendiebstahl Internet-Anbieter in die Pflicht

Archivmeldung vom 07.08.2014

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 07.08.2014 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Doris Oppertshäuser
Bild: pixelio.de, tommyS
Bild: pixelio.de, tommyS

Nach dem jüngsten großflächigen Datendiebstahl hat Verbraucherschutzminister Heiko Maas (SPD) einen eindringlichen Appell an die Internet-Anbieter gerichtet, ihre Kundendaten besser zu schützen.

"Die Nutzer haben ein Recht darauf, dass ihre Daten und Passwörter bei Dienstleistern im Internet so sicher wie möglich sind", sagte Maas der "Welt". "Internet-Anbieter sind in der Pflicht, alles zum Schutz der Passwortdaten und persönlicher Daten ihrer Kunden zu tun." Das liege in ihrem eigenen Interesse.

Anbieter, bei denen Kundendaten unsicher seien, würden "bei den Verbrauchern kein Vertrauen mehr finden". Zugleich riet Maas den Verbrauchern, regelmäßig ihre Passwörter zu ändern. Laut eines Berichts der "New York Times" sind von dem jüngsten Datendiebstahl mehr als 500 Millionen E-Mail-Adressen und etwa 420.000 Internetseiten betroffen.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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