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Städtetag warnt Kommunen vor Lösegeldzahlungen an Hacker

Archivmeldung vom 27.02.2020

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 27.02.2020 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Angestellte der BRD sollen Passwörter und Zugänge nach belieben erhalten - Mißbrauch wird Türe und Tor geöffnet... (Symbolbild)
Angestellte der BRD sollen Passwörter und Zugänge nach belieben erhalten - Mißbrauch wird Türe und Tor geöffnet... (Symbolbild)

Bild: Antje Delater / pixelio.de

Bundesweit verzeichneten Behörden allein im Jahr 2019 mehrere Hundert Virus-Attacken auf Computersysteme deutscher Kommunen und Krankenhäuser. Recherchen des ARD-Magazins Kontraste ergaben, dass die Zahl solcher Angriffe mit dem Virus "Emotet" steigt. Das bestätigte der Deutsche Städtetag.

Zum Teil gingen die Angriffe mit Lösegeldforderungen der Computerhacker einher. Betroffene sollten zahlen, um ihre blockierten Netze wieder frei zu bekommen. Daher warnt nun der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städtetages, Helmut Dedy davor, auf solche Lösegeldforderungen einzugehen. Wenn dann gezahlt werde, so Dedy, sei der Anreiz für die Erpresser groß, weitere Netzwerke anzugreifen. Betroffene sollten sich stattdessen an die Polizei wenden.

Experten vermuten, dass das Virus in Russland programmiert wurde, um gezielt in fremden Netzwerken Daten zu stehlen oder diese zu verschlüsseln. Vor fünf Monaten war das Kammergericht in Berlin Ziel einer Attacke und ist seit dem Angriff weitestgehend vom Internet getrennt und laut Homepage nur noch per Telefon, Fax oder Post erreichbar. Gegenüber Kontraste wollte Gerichtspräsident Bernd Pickel nicht ausschließen, dass bei dem Angriff auch Gerichtsdokumente gestohlen wurden. Der IT-Sicherheitsexperte Karsten Nohl kritisierte, das Kammergericht habe nicht einmal die Mindestsicherheitsstandards erfüllt.

Quelle: Kontraste (ots)


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