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Freier Internetzugang ist ein Menschenrecht

Archivmeldung vom 12.11.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 12.11.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Internet: Zugang sollte Menschenrecht sein.
Internet: Zugang sollte Menschenrecht sein.

Bild: pixabay.com, sasint

Ein freier und sogar kostenloser Zugang zum Internet ist ein allgemeines Menschenrecht. Wenn Menschen nicht online aktiv sein können, fehlt ihnen die Möglichkeit zur globalen politischen Teilhabe, die eine signifikante Bedeutung für ihr Leben hat. Ohne Internet ist also die Lebensqualität von Menschen suboptimal, wie eine Studie der University of Birmingham besagt.

"Ein Internetzugang ist kein Luxus, sondern ein moralisches Menschenrecht. Jeder sollte unüberwacht und unzensiert auf dieses globale Medium zugreifen können - kostenlos für diejenigen, die es sich nicht leisten können. Ohne dieses Recht haben Menschen heute nichts mehr zu sagen und müssen stumm gehorchen", meint Studienautor Merten Reglitz.

"Minimal anständiges Leben"

Reglitz hat für seine Studie Daten der Internationalen Fernmeldeunion der Vereinten Nationen daraufhin analysiert, wie viele Menschen weltweit Zugang zum Internet haben. 2018 hatten 51 Prozent der Weltbevölkerung Zugriff. Zwar nimmt der Internetzugang in ärmeren Ländern aufgrund von günstigerer Technologie zu, jedoch sei die Expansion in den vergangenen Jahren schwächer geworden. Reglitz zufolge muss das Recht auf den Zugriff deutlich stärker international beworben werden.

Ohne freien Zugang sei die Freiheit von Menschen massiv eingeschränkt, weswegen er für ein "minimal anständiges Leben" unerlässlich sei. "Der universelle Internetzugriff kostet nicht die Welt. Vorgänge wie das Bloggen oder nach Informationen suchen, erfordern nicht die neueste Technologie", so Reglitz. Öffentliche Einrichtungen sollten kostenloses Internet und Zugang zu Geräten bieten.

Menschenrechtsverletzung bekämpfbar

Als Beispiele für die Wichtigkeit des Internets für die Freiheit von Menschen nennt Reglitz den Arabischen Frühling, die Dokumentation von Polizeigewalt gegen Schwarze in den USA sowie die #MeToo-Bewegung. In all diesen Fällen diente das Internet dazu, Menschenrechtsverletzungen aufzudecken und Menschen in großer Zahl dagegen zu mobilisieren. Ohne Zugang zum Internet sei es nicht möglich, hier etwas zu bewirken.

Quelle: www.pressetext.com/Georg Haas

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