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Umfrage: Deutsche setzen nach NSA-Affäre stärker auf Verschlüsselung

Archivmeldung vom 18.12.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 18.12.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Manuel Schmidt
Bild: Gerd Altmann / pixelio.de
Bild: Gerd Altmann / pixelio.de

Seit Bekanntwerden der NSA-Abhöraffäre setzen Computer- und Internetnutzer in Deutschland stärker auf Verschlüsselungsverfahren. Das berichtet der Hightech-Verband Bitkom unter Berufung auf eine Umfrage des Marktforschungsinstituts ARIS.

Demnach nutzen aktuell etwa 5 Millionen Deutsche und damit rund 9 Prozent der Internetnutzer eine Verschlüsselungssoftware für ihre E-Mails. Im Juli 2013, kurz nach Aufdeckung der Spähaktionen, seien es erst 3,3 Millionen oder 6 Prozent der Internetnutzer gewesen. Rund 5,5 Millionen Deutsche verschlüsseln der Umfrage zufolge derzeit ihre persönlichen Dateien. Das entspricht 10 Prozent der Nutzer. 13 Prozent nutzten Dienste, die ihnen das anonyme Surfen ermöglichen. Im Juli seien es noch elf Prozent gewesen.

Trotz des Anstiegs scheuten weiterhin die meisten Nutzer den Einsatz von Verschlüsselungssystemen. Als Grund für den Verzicht auf eine Verschlüsselung gaben in der Umfrage 61 Prozent der Internetnutzer an, dass sie sich damit nicht auskennen. Immerhin 13 Prozent der Befragten halten auch Verschlüsselungssoftware nicht für sicher. Dieser Wert habe im Juli noch 6 Prozent betragen.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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