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Pfingstverkehr 2021 teilweise stärker als vor Corona

Archivmeldung vom 08.06.2021

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 08.06.2021 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Sanjo Babić
Symbolbild
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Bild: oldskoolman.de

Der Reiseverkehr in Deutschland hat während der Pfingstferien in einigen Bundesländern gegenüber dem Vorjahr wieder deutlich angezogen. 2020 gab es - Corona bedingt - an den drei betroffenen Wochenenden während der Ferien deutlich weniger Staus als üblich. Dies hat sich in diesem Jahr wieder etwas normalisiert, wie eine aktuelle Staubilanz des ADAC zeigt.

Am dritten der drei Wochenenden, das aufgrund des Feiertags Fronleichnam von vielen Menschen zu einem viertägigen Kurzurlaub genutzt wurde, zählte der Club sogar deutlich mehr Staus als 2019, dem letzten Vor-Corona-Jahr.

Laut ADAC summierte sich die Zahl der Staus an Fronleichnam (3.6.2021) auf etwa 1.900. Zum Vergleich: 2019 waren es am Feiertag 1.180, im Jahr 2020 waren es 1.138 Staus. Auch an den weiteren Tagen an diesem langen Wochenende zählte der ADAC mehr Staus als in den Vorjahren, nur am Sonntag (6.6.2021) waren es geringfügig weniger als 2019.

Lediglich am Freitag vor Ferienbeginn (21.5.2021) blieben der Verkehr und die registrierten Staus hinter den Zahlen von 2019 zurück. Damals zählte der ADAC knapp 3.600 Staus, 2020 waren es knapp 2.000 und in diesem Jahr kam man auf 2.650. An den weiteren Tagen des Pfingstwochenendes verlief der Verkehr auf ähnlichem Niveau wie in den Jahren zuvor, dies trifft auch auf das mittlere Ferienwochenende zu, wenngleich auch hier die Stauzahlen zum Teil schon über denen von 2019 liegen.

Nach Einschätzung des ADAC gab es sowohl 2020 als auch 2021 nicht den typischen Reiseverkehr, vor allem nicht am Freitag vor den Ferien. Es gab jedoch vermehrt Tagesausflügler oder kurzentschlossene Urlauber, die die ganze Ferienzeit für Fahrten nutzten. Dadurch war der Verkehr 2021 oft sogar stärker als 2019. Möglicherweise spielten auch Wartezeiten an den Grenzen bei Corona-Kontrollen eine Rolle sowie zum Teil auch Lkw-Staus aufgrund von Fahrverboten in Österreich.

Quelle: ADAC (ots)

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