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Wie Kreml-Propaganda gemacht wird: Ein Video, das alles erklärt

Archivmeldung vom 12.12.2015

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 12.12.2015 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Übertragungsfahrzeug von RT in Moskau
Übertragungsfahrzeug von RT in Moskau

Foto: Maiakinfo
Lizenz: CC-BY-SA-3.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Russia Today wird oft als die „Propagandamaschine“ von Putin höchst persönlich bezeichnet. Nun scheint sich dieses Klischee tatsächlich zu bestätigen – ein neues Video zeigt, wie hinter den Kulissen des Senders ganze Desinformationskampagnen wie am Fließband produziert werden – selbstverständlich mit der Hilfe von Bären, Rotarmisten und KGB.

Die deutsche Ausgabe des russischen online Magazins "Sputnik", schreibt zum zehnjährigen Geburstagsvideo von RT weiter: "Während seiner Jubiläumsfeier am 10. Dezember zeigte der Fernsehsender RT dem russischen Präsidenten Wladimir Putin das  Video „Wie  Kreml-Propaganda funktioniert“.

Der Sketch zeigt den „Alltag“ des Senders: Die Chefredakteurin Margarita Simonjan, die „typisch russisch“ gekleidet ist – Wattejacke, Uschanka-Mütze und Gamaschen – gibt den Mitarbeitern des Kanals Anweisungen und zeigt zur gleichen Zeit, wie die Arbeit im „Sprachrohr des Kremls“ abläuft.

Für Propagandazwecke braucht man natürlich Geld – am besten Dollarscheine — welche in unzähligen Kisten auf LKWs direkt in den Hinterhof des Fernsehsenders geliefert werden.

„Früher waren es bis zu fünf Lastwagen, jetzt herrscht aber Krise – diesmal kamen ein oder zwei. Tja, das macht nichts, wir sind ja sparsam.“, so Simonjan.

Im Gebäude des RT-Senders rutscht die Redakteurin beinahe in einer Pfütze von „Biber-Saft“ aus, wonach sie sich in die „Säuberungs-Abteilung“ begibt, wo eine Putzfrau Anweisungen vom Kreml erhält.

Danach zeigt Simonjan, wie Direktreportagen aus Jemen, Donbass, Syrien und anderen Krisengebieten der Welt inszeniert werden.

Wonach die RT-Chefin in den Keller geht, wo Expaten aus ehemaligen Sowjetrepubliken und anderen Ländern gefangen gehalten werden, und ihnen „McDonalds“-Fastfood gibt.

Die Besichtigungs-Tour endet im Nachrichtenstudio, wo ein mit Handschellen an seinen Arbeitsplatz  geketteter Moderator von einem KGB-Offizier überwacht wird.

„Na, habt ihr euch das irgendwie so vorgestellt? Stimmt ja auch: so arbeiten wir“, scherzte Simonjan."

Quelle: Sputnik (Deutschland)

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