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"Wem gehört die Welt?" Dreiteilige "Terra X"-Doku im "3satThema" und im ZDF

Archivmeldung vom 15.05.2021

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 15.05.2021 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Sanjo Babić
Die Drachme Bild: ZDF Fotograf: Torbjörn Karvang/Gruppe 5 Filmpr
Die Drachme Bild: ZDF Fotograf: Torbjörn Karvang/Gruppe 5 Filmpr

Das Streben nach Wohlstand hat den Lauf der Welt schon immer bestimmt: Es löste Revolutionen, technische Innovationen und Kriege aus, schuf aber auch Sozialsysteme, Kunst und Literatur. Heute gibt es zwar weniger Armut als früher, die Schere zwischen Arm und Reich scheint aber immer weiter auseinanderzugehen. Mit diesem Thema beschäftigt sich am Donnerstag, 20. Mai 2021, ab 20.15 Uhr das "3satThema: Wem gehört die Welt?".

Zu sehen sind alle drei Folgen der ZDF-Reihe "Terra X" "Wem gehört die Welt? - Eine Geschichte des Reichtums" mit Dirk Steffens sowie zwei Ausgaben von "Der 3satThema Talk", um 21.00 Uhr und um 21.55 Uhr. Gert Scobel begrüßt darin die Klimaaktivistin Luisa Neubauer und den Wirtschaftssoziologen Stefan Brunnhuber. Das ZDF zeigt die drei "Terra X"-Filme ab 23. Mai 2021, jeweils sonntags, 19.30 Uhr.

Die erste Folge der Reihe "Wem gehört die Welt? - Eine Geschichte des Reichtums" beschäftigt sich mit dem Weg der Menschen "Vom Acker zum Imperium" (3sat: Donnerstag, 20. Mai, 20.15 Uhr; ZDF: Sonntag, 23. Mai, 19.30 Uhr). Mit der Sesshaftwerdung des Menschen begann die Geschichte von Besitz und Reichtum - dicht gefolgt von Ungleichheit und Gewalt. Auf fruchtbaren Böden entwickelten sich frühe Hochkulturen, die Wegbereiter für Bildung und Wissenschaft wurden. Erste Zahlungsmittel wie Muscheln oder Stockfische wurden eingesetzt. Seit Krösus, der die ersten genormten Münzen prägen ließ, regiert Geld die Welt. Dirk Steffens blickt zurück in die Zeit, in der die Geschichte von Arm und Reich ihren Anfang nahm.

In der zweiten Folge, "Von Fürsten und Kaufleuten" (3sat: Donnerstag, 20. Mai, 21.15 Uhr, ZDF: Sonntag, 30. Mai, 19.30 Uhr), forscht Dirk Steffens nach den Ursachen, die den rasanten wirtschaftlichen Aufstieg Europas seit dem Mittelalter möglich machten. Treibende Kraft war zunächst der Adel. Mit dem zunehmenden Warenverkehr und der Ausweitung der Geldwirtschaft im späten Mittelalter wurden Kaufleute zum Motor der ökonomischen Entwicklung. Manche von ihnen konnten es mit ihrem Reichtum schon bald mit Adelsdynastien aufnehmen, wie etwa die Familie Fugger aus Augsburg.

"Von der Macht des Marktes" (3sat: Donnerstag, 20. Mai, 22.10 Uhr, ZDF: Sonntag, 6. Juni, 19.30 Uhr) und dem Siegeszug des Kapitalismus, der die Welt bis heute im Griff hat und in England seinen Anfang nahm, berichtet die letzte Folge. Auf seinem Höhepunkt dominierte das British Empire rund ein Viertel der Erde und der Weltbevölkerung. Treibende Kraft der britischen Welteroberung waren nicht die Regierungen, sondern Unternehmen. Allen voran die "British East India Company". Sie ist der Prototyp einer Unternehmensform, die nach wie vor die Wirtschaft beherrscht: die Aktiengesellschaft. Berühmtester und schärfster Kritiker der kapitalistischen Wirtschaftsordnung ist bis heute Karl Marx.
Im Rahmen des "3satThemas: Wem gehört die Welt? " ist am Donnerstag, 20. Mai 2021, um 21.00 Uhr und 21.55 Uhr in 3sat, jeweils im Anschluss an die Ausstrahlung der ersten sowie der zweiten Folge "Der 3satThema Talk" zu sehen. In zwei je 15-minütigen Sendungen diskutiert Gert Scobel mit der Klimaaktivistin Luisa Neubauer und dem Wirtschaftssoziologen Stefan Brunnhuber über globalen Kapitalismus und neue Denkansätze für einen tiefgreifenden Wandel unseres Wirtschaftssystems.

Quelle: 3sat (ots)


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