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„Pornhub“: Biometrische Verfahren zur Verifizierung

Archivmeldung vom 05.02.2021

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 05.02.2021 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Anja Schmitt
Pornhub Logo
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Lizenz: Public domain
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Die Plattform „Pornhub“ soll sicherer und transparenter werden. Dafür hat das Unternehmen eine Reihe neuer Richtlinien beschlossen. Wer künftig Inhalte hochladen will, muss einen Verifizierungsprozess durchlaufen, inklusive biometrischen Abgleich. Dies berichtet das russische online Magazin „SNA News“ .

Weiter ist auf deren deutschen Webseite dazu folgendes zu lesen: "Nachdem im Dezember vergangenen Jahres Vorwürfe laut geworden waren, die Pornowebsite „Pornhub“ würde kinderpornografische Inhalte bereitstellen, sah sich das Unternehmen gezwungen, zu reagieren. So sperrte es alle nicht-verifizierten User vom Posting von Inhalten und löschte alle Inhalte, die von nicht-verifizierten Quellen stammten – das waren über 80 Prozent aller Videos. Neue Anmeldungen sind vorerst auf Eis gelegt worden.

Laut einem Bericht von „Vice“ hat das Unternehmen am Dienstag verkündet, die Verifizierung werde vorerst limitiert bleiben. Für den Prozess sollen außerdem biometrische Verfahren angewendet werden.

Da schrieben sich die Witze ganz von alleine, kommentierte der IT-Blogger Fefe. „Einmal bitte hier den Genitalabdruck hochladen!“

Ganz so wird die biometrische Verifizierung freilich nicht ablaufen. Im Auftrag von „Pornhub“ wird das auf digitale Identitätsüberprüfung spezialisierte Unternehmen „Yoti“ die Verifizierungen durchführen. Dafür gleicht es das für den Prozess benötigte Ausweisdokument mit dem aktuellen Foto des Nutzers ab – mit einem biometrischen Verfahren. Das Ausweisdokument wird außerdem auf seine Gültigkeit überprüft.

Derweil haben Trans- und Fetisch-Performer die Frage aufgeworfen, ob das neue Verifizierungsverfahren die ohnehin marginalisierten Gruppen nicht ausschließen würde. Auf einen entsprechenden Tweet des Trans-Performers Dylan Thomas antwortete „Yoti“, es kooperiere mit der Transgender-Wohltätigkeitsorganisation „Sparkle“, um den Prozess möglichst inklusiv zu gestalten.

Zu den weiteren Maßnahmen zur besseren Überprüfung der Inhalte gehören die Aufstockung des Moderatoren-Teams und ein Transparenz-Bericht, der bald kommen soll."

Quelle: SNA News (Deutschland)

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