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Endlich Urlaub - aber bitte kein "Sex on the Beach"

Archivmeldung vom 10.07.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 10.07.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: Andreas Hermsdorf / pixelio.de
Bild: Andreas Hermsdorf / pixelio.de

Sommerzeit ist Urlaubszeit und viele Paare haben vermehrt Lust aufeinander. Doch was in der Heimat erlaubt ist, kann an manchen Urlaubsorten zu ernsthaften Problemen führen. Das Internetportal JOYclub hat die unterschiedlichen Regelungen zusammengefasst.

Bereits während der Anreise Lust aufeinander? Hier ist Vorsicht geboten, denn Sex außerhalb der eigenen vier Wände gilt als Erregung öffentlichen Ärgernisses und wird in Deutschland mit einer Haftstrafe bis zu einem Jahr geahndet. Auch vom Eintritt in den Mile-High-Club, also Sex im Flugzeug, ist abzuraten. Schlimmstenfalls kann die Fluggesellschaft einen Weiter- beziehungsweise Rückflug ablehnen.

Intimes im Hotel

Was hinter Hotelzimmertüren passiert, bleibt selbstverständlich den Gästen überlassen. Zu laut sollte es dennoch nicht werden, sonst droht im schlimmsten Fall der Rauswurf. Außerdem sollten sich Liebende zurückhalten, die nicht verheiratet sind, oder noch schlimmer: zwar verheiratet, aber nicht miteinander. Denn auf Ehebruch stehen in etlichen Ländern harte Strafen, unter anderem in Madagaskar, Ägypten oder Marokko. In Laos steht insbesondere die intime Beziehung zwischen Ausländern und Laoten unter Haft- oder Geldstrafe bis zu 5.000 US-Dollar. Egal ob verheiratet oder nicht: In Dubai und auch in der Türkei werden Zärtlichkeiten in der Öffentlichkeit sanktioniert. Küsse und Streicheleinheiten sollten Paare hier also vermeiden.

Kein sex on the beach

Wenn es nicht nur der berühmte Drink in einer Strandbar sein soll, gilt es unbedingt die Öffentlichkeit zu meiden, denn Sex am Strand ist in jedem Land tabu. Auch in Deutschland kann dies mit Haftstrafen oder Bußgeldern geahndet werden. In Spanien hagelt es Geldstrafen von bis zu 75.000 Euro. Dänemark bestraft die Erwischten mit bis zu vier Jahren Gefängnis, Rumänien mit bis zu sieben Jahren. Nahtlose Bräune durch Oben-ohne-Sonnen, kann unter anderem in Brasilien, Thailand, Zypern und den USA zu Unannehmlichkeiten führen. In diesen Ländern machen sich auch Nacktbader strafbar.

Gute Vorbereitung

Um im Urlaubsland nicht unnötig Stress zu haben, empfiehlt JOYclub, sich bereits im Vorfeld ausführlich mit den Gesetzen vor Ort auseinanderzusetzen. Dann steht dem entspannten Liebesurlaub nichts mehr im Weg.

Quelle: JOYclub.de (ots)

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