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Lust aus dem Labor

Archivmeldung vom 15.06.2009

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 15.06.2009 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt

Ein Wirkstoff, der bei Studien als Antidepressivum durchfiel, macht Forschern Hoffnung, Menschen helfen zu können, die unter ihrer sexuellen Lustlosigkeit leiden. "Flibanserin" heißt die Substanz, die bereits an zahlreichen Studienzentren an insgesamt 5000 Frauen getestet wird, berichtet die "Apotheken Umschau".

Die bisherige Suche nach einem wirksamen und gut verträglichen Aphrodisiakum verlief stets enttäuschend. Die hoch komplexen Abläufe in unserem Körper, die mit der sexuellen Lust zu tun haben, sind erst unzureichend erforscht. Auch, warum Flibanserin, wie anfangs nur zufällig beobachtet, die Lust steigert, ist nicht geklärt. Dr. Micheal Berner, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, der an der Universitätsklinik Freiburg an den Studien beteiligt ist, vermutet, dass im Gehirn Impulse aufgehoben werden, welche die Libido hemmen. Er warnt aber vor falschen Vorstellungen: Flibanserin schaffe nicht das "luststrotzende Weibchen", sondern nur die Voraussetzung, für Sexualität empfänglich zu werden. "Darauf muss man dann in der Partnerschaft aufbauen." Spätestens am Jahresende sind die Studien abgeschlossen. Dann wird sich zeigen, ob der Wirkstoff auf den Markt kommt.

Traditionelle Aphrodisiaka: Lustmacher oder Humbug?

Was haben Spanische Fliege, Rhinozeroshorn und Tigerpenis gemeinsam? Antwort: es gibt sie alle in Pulverform und sie sollen angeblich Lust auf Liebe machen. Nun fragt man sich: Stimmt das oder ist das alles Humbug? Dieser Frage ist auch die Apotheken Umschau nachgegangen. Chefredakteur Peter Kanzler sagt, was es mit der Spanischen Fliege auf sich hat, einem Klassiker unter den Aphrodisiaka:

"Die Spanische Fliege ist ein Käfer, der überwiegend in Südeuropa lebt. Dieser Käfer wird getrocknet und zerrieben als Pulver angeboten. Dieses Pulver enthält ein starkes Reizgift, das soll sich positiv auf den menschlichen Sexualtrieb auswirken. Aber Achtung: wenn die Dosierung falsch ist, kann das im Extremfall zu Nierenversagen führen. Also, die Gefahr, genau das Gegenteil zu erreichen, ist sehr groß."

Die Spanische Fliege ist also mit Vorsicht zu genießen. Welche traditionellen Liebesmittel gibt es noch?

"Da gibt es noch eine Reihe von Angeboten, unter anderem Tigerpenisse und Rhinozeroshörner, die es auch zerrieben und in Pulverform gibt. Aber ähnlich wie bei manch anderem, was es im Angebot gibt, ist der wissenschaftliche Nachweis, dass diese Produkte als Aphrodisiakum wirken, nicht vorhanden. Gleiches gilt übrigens auch für das als Potenzholz angebotene Muira puama-Holz aus dem Amazonas, auch hier ist die Wirkung nicht nachgewiesen."

Viele greifen zu chemischen Potenzmitteln, um der Liebeslust auf die Sprünge zu helfen. Vorher sollte man sich ärztlich beraten lassen:

"All diese Potenzmittel sind in Deutschland rezeptpflichtig und bekommt man nur nach ausführlicher Rücksprache mit dem Arzt. Diese Mittel gibt es auch im Internet, da gibt es einen regen Handel, aber nicht nur das Bundesgesundheitsministerium warnt ausdrücklich davor, die Finger von diesen Potenzmitteln wegzulassen. Die Nebenwirkungen sind nicht zu kalkulieren und in der Vergangenheit gab es immer wieder Todesfälle."

Quelle: Wort und Bild "Apotheken Umschau"

 

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