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Neue App "Rumuki" verschlüsselt private Sexclips

Archivmeldung vom 16.02.2017

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 16.02.2017 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Verschlüsselung: soll Privatsphäre der Beteiligten schützen. Bild: rumuki.com
Verschlüsselung: soll Privatsphäre der Beteiligten schützen. Bild: rumuki.com

"Rumuki" gebietet der Verbreitung privater Sexfilme im Netz Einhalt, indem sie die Aufnahmen so verschlüsselt, dass nur die beteiligten "Hauptdarsteller" nach beiderseitigem Einverständnis Zugriff darauf haben. Das soll beleidigte (Ex-)Partner daran hindern, Rache-Pornos öffentlich zu machen und Hackern oder Handy-Dieben den Zutritt in das intimste Privatleben verwehren. Die Beta-Version ist derzeit nur für Apple-Geräte verfügbar.

Nachdem das Smartphone mit jenem des Partners verknüpft wurde, kann die Aufnahme der heißen Bettszenen beginnen. Das entstandene Video wird verschlüsselt auf beiden Geräten gespeichert. Laut Rumuki-Entwickler Nathan Kot werden die Filme nie über das Internet verschickt oder auf den Servern des App-Unternehmens gespeichert. Zwei Schlüssel werden erstellt, für jedes Gerät einer.

Wenn sich die beiden Partner das Video nun gemeinsam - oder jeder für sich - anschauen möchten, müssen sie beide Schlüssel eingeben. Sendet eine Person der anderen ihren Schlüssel, kann Letztere das Video innerhalb einer Woche einmal ansehen, ansonsten erlischt die Berechtigung wieder. Die Berechtigungen können jederzeit rückgängig gemacht werden. Sollte eine Person beschließen, ein Video zu löschen, ist es auch für den Partner nie wieder zugänglich.

Sicherheit braucht auch Vertrauen

Doch zwei Sicherheitsvorkehrungen kann auch Rumuki nicht treffen: Erstens, ein sicheres Passwort zum Entsperren des eigenen Geräts, das auch dem eigenen Partner nicht bekannt ist. Und zweitens die Zuversicht, dass der Partner das Vertrauen nicht missbrauchen wird - schließlich wäre es möglich, die Verschlüsselung des Videos zu umgehen, indem es nach der einmaligen Freigabe durch den Partner mit einem anderen Gerät abgefilmt wird, warnt die Nachrichtenseite "Vocativ". "Aber mit Rumuki hast du die Verfügungsfreiheit, das Abspielen nur zu erlauben, wenn du deinen Partner im Auge behalten kannst", heißt es von Rumuki.

Quelle: www.pressetext.com/Marie-Thérèse Fleischer

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