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Rotlicht-Gewerbe zieht ins lukrativere Internet um

Archivmeldung vom 18.08.2016

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 18.08.2016 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Prostitution ist im Web lukrativer. Bild: Benjamin Klack/pixelio.de
Prostitution ist im Web lukrativer. Bild: Benjamin Klack/pixelio.de

Prostitution findet immer weniger nur am Straßenrand statt, sondern hat sich zu einem lukrativen Markt im Internet gemausert. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie der Michigan State University, die zusammen mit der Loyola University Chicago entsprechende Daten ausgewertet hat.

Für die Erhebung der Daten haben die Forscher zunächst 71 Zuhälter über deren Einschätzung befragt, inwiefern ihr Online-Absatz von polizeilichen Maßnahmen betroffen ist. Die Befragten gaben mehrheitlich an, dass sie sich sehr bewusst darüber sind, dass Seiten wie Craigslist http://craigslist.org und Backpage http://backpage.com zwar überwacht werden, sie sich aber zu helfen wüssten und dort trotzdem sexuelle Dienste zum Verkauf stellen.

Prostitution, die noch vor einigen Jahren fast ausschließlich am Straßenrand stattgefunden hat, ist mittlerweile zu großen Teilen ins Internet umgezogen generiert dort einen florierenden Markt. Die Forscher fanden heraus, dass Zuhälter, die im Netz mit ihren Frauen handeln, im Jahr zwischen 75.000 und 100.000 Dollar verdienen.

"Jeder Mensch hat einen persönlichen Raum, in den er andere nicht gerne eindringen lässt. Das Reservieren dieses Raumes wird von anderen Menschen als Merkmal der Wertschätzung und Achtung erlebt. Jemand, ob Mann oder Frau ist egal, der andere Menschen ungehindert in seinen Intimbereich lässt, wird demnach nicht wertgeschätzt. Überraschenderweise ist die Wertschätzung für den aktiven Teil, also die Prostituierten, größer als für den passiven Teil, also deren Kunden", erklärt Psychologe Wolf-Dietrich Zuzan im pressetext-Interview.

Riesiges Branchen-Netzwerk

"Polizeiliche Maßnahmen haben offenbar nur ein sehr begrenztes Potenzial, um Zuhälter vom Werben und Managen der Dienstleistungen ihrer Sex-Arbeiter abzuhalten", unterstreicht Studienautorin Mary Finn. Rund 80 Prozent aller Verkäufe von Produkten oder Dienstleistungen, die mit Sex zu tun haben, finden heute im Internet statt. Ein schlagendes Argument dafür ist vor allem, dass dort mehr Privatsphäre herrscht und Bestellungen diskret bis zur Haustür geliefert werden. Auch gibt es mittlerweile einen eigenen App-Markt für die Bestellung von Prostituierten, die Umsätze daraus sind jedoch noch nicht erfasst worden, heißt es abschließend.

Quelle: www.pressetext.com/Sabrina Manzey

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