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Alter ist nur eine Zahl - wie Sie sich im Bett nicht machtlos fühlen

Archivmeldung vom 23.02.2021

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 23.02.2021 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Anja Schmitt
Leidenschaft
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Foto von Pixabay von Pexels

Es gibt eine Unmenge an Studien, die zeigen, dass das Risiko, an Erektionsstörungen zu leiden, mit dem Alter zunimmt. Dabei ist die sexuelle Schwäche in späteren Lebensjahren kein Muss. Mit Hilfe der richtigen Behandlungsmaßnahmen kann Mann bis ins hohe Alter ein erfülltes Sexualleben genießen.

Was sind Erektionsstörungen

Gelegentlich nicht seinen Mann stehen zu können, ist völlig normal. Deshalb spricht man noch lange nicht von erektiler Dysfunktion (ED). Die liegt nämlich erst dann vor, wenn man innerhalb mehrerer Monate in den meisten Situation eines sexuellen Kontakts keine -oder keine ausreichende- Erektion bekommt.

Oftmals Ursache der ED im Alter ist der veränderte Hormonhaushalt. Allem voran spielt dabei der Testosteronspiegel eine Rolle.Der reduziert sich nämlich um rund ein Prozent jährlich ab dem 30. Lebensjahr. Dabei merkt der Mann davon erst einmal nichts, bis sich dieser Umstand in Form einer erektilen Dysfunktion bemerkbar macht.

Die Erektion wird mit der Zeit schwächer, längere und stärkere Stimulation ist nötig, bis der Penis erigiert ist. Auch dauert es länger, bis man für eine weitere Runde bereit ist. Irgendwann dämmert es den betroffenen Männern, dass ihr bestes Stück nicht mehr so leistungsfähig ist wie früher.

Dabei ist die zurückgehende Erektionsfähigkeit keine Frage des Alters. Es steigt mit den Jahren vielmehr das Risiko, an Krankheiten oder Zuständen zu leiden, die eine Erektionsstörung begünstigen können.

Denn gerade das Alter bringt neben einem sinkenden Testosteronspiegel verschiedene andere Faktoren mit sich, die zu Erektionsproblemen führen: weitere hormonelle Veränderungen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes, chronische Erkrankungen oder eine generelle geringe körperliche Belastbarkeit können den Spaß im Bett negativ beeinflussen. Sorgen muss man sich aber nicht machen, denn Erektionsstörungen sind behandelbar.

Sex? Nein danke!

Mit rund 20 Jahren befinden sich Männer auf der Höhe ihrer sexuellen Leistungsfähigkeit. Sie nimmt aber im Laufe der Jahre stetig ab. Die Hälfte aller Männer über 50 Jahren hadert mit Erektionsproblemen. Das Risiko einer ED ist bei Männern zwischen 50 und 90 Jahren 10x größer als bei unter 50-jährigen.

Natürlich nimmt auch beim Mann das Interesse an Sex irgendwann ab. Ab 75 Jahren fällt der Wunsch nach Geschlechtsverkehr um fast 50 Prozent innerhalb kurzer Zeit. Dabei zeigen sich allerdings Unterschiede, basierend auf der Lebensweise und dem gesundheitlichen Allgemeinzustand.

Stehhilfe für den Mann

Die Therapien erektiler Dysfunktion ist bei Männern jeden Alters gleich. Allerdings helfen gerade im reiferen Alter eine positive Einstellung und der Wille, die vielen Behandlungsmöglichkeiten -wenn nötig- auch auszuschöpfen. Natürlich alles im Rahmen der eigenen Gesundheit und nach Absprache mit dem behandelnden Arzt.

Neben einer gesunden Lebens- und Ernährungsweise, die generell als Basis für die Gesundheit bis ins hohe Alter hinein gilt, ist der erste Schritt bei der Behandlung erektiler Dysfunktion der Griff zu Medikamenten. Das ist heute auch viel unproblematischer als noch vor wenigen Jahren. Potenzmittel ohne Rezept lassen sich mittlerweile bei renommierten Online-Anbietern bestellen, im besten Fall sogar mit einer vorangehenden medizinischen Konsultation.

Zwar können die sogenannten PDE-5-Hemmer bei älteren Männern etwas schlechter als bei jüngeren wirken. Trotzdem verhelfen sie in der Regel auch in höherem Alter zu einer standfesten Erektion. Die Voraussetzung dafür ist die grundsätzliche Funktionsfähigkeit des Penis, ohne eventuelle Nerven- oder Gewebeschäden. Die Wirksamkeit von PDE-5-Hemmern bei erektiler Dysfunktion konnte in zahlreichen Studien auch bestätigt werden. Aber: Diese Stoffe funktionieren natürlich nur, wenn eine sexuelle Erregung vorhanden ist.

Am Besten gesund

Wer schon in jungen Jahren auf einen gesunden Lebensstil inklusive Bewegung und Ernährung achtet, der senkt nicht nur die Wahrscheinlichkeit erektiler Dysfunktionen im Alter, sondern beugt auch anderen schweren Erkrankungen vor.

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