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National Interest: Hitler hatte „Stealth“-Flugzeug für Wende im Zweiten Weltkrieg

Archivmeldung vom 26.05.2017

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 26.05.2017 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Rumpf der Ho IX V3 in der Smithsonian Institution Garber Restoration Facility (2000)
Rumpf der Ho IX V3 in der Smithsonian Institution Garber Restoration Facility (2000)

Foto: Michael.katzmann in der Wikipedia auf Englisch
Lizenz: GFDL
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Das deutsche Flugzeug Horten Ho IX hätte den Verlauf des Zweiten Weltkriegs ändern können, weil Görings Luftwaffe laut dem Experten Sebastien Roblin der Zeitschrift „National Interest“ dadurch die Überlegenheit in der Luft bekommen können hätte.

Die deutsche Ausgabe des russischen online Magazins "Sputnik" schreibt weiter: "Die US-Firma Northrop Grumman kündigte unlängst die Entwicklung eines neuen „unsichtbaren“ Bombers B-21 an. Das werde ein „Nurflügelflugzeug“ sein. „Das erste Düsenflugzeug dieses Typs wurde aber von den Brüdern Horten entwickelt, die Nazi-Deutschland dienten. Diese Maschine wurde – allerdings nicht ganz verdient – als Tarnkappenflieger für Hitler bezeichnet“, erinnert der Autor.

Die Arbeit an der Ho IX begannen nach der Erklärung des Luftfahrtministers Hermann Göring, die Luftwaffe bräuchte Flugzeuge, die eine Geschwindigkeit von 1000 km/h bei einer Bombenlast von 1000 Kilogramm und einer Flugweite von mindestens 1000 Kilometern erreichen könnten. Die Brüder Horten, die zuvor lange mit schwanzlosen Segelflugzeugen experimentiert hatten, präsentierten einer Expertenkommission ein Projekt des „Nurflügelflugzeugs“, das bald auch gebilligt wurde. Dank seiner Aerodynamik verbrauchte es nur wenig Treibstoff, so dass dabei modernste Düsenantriebe hätten eingesetzt werden können.

Bald bekam die Firma Gotha einen Auftrag zum Bau von 40 solchen Flugzeugen. Die ersten Tests der serienmäßig gebauten Maschinen fanden im Februar 1945 statt, aber schon im April wurde Friedrichroda, wo die Ho IX gebaut wurden, von den Alliierten besetzt. Einzelne Exemplare dieses Modells wurden von den Amerikanern beschlagnahmt.

Roblin sagt allerdings, die Behauptungen von der „Unsichtbarkeit“ dieser Maschine seien stark übertrieben. Aber nach dem ‚Nurflügel‘-Schema gebaute Flugzeuge seien tatsächlich weniger sichtbar für Radare, räumt der Autor ein. „Dennoch wurde die Überlegenheit gegenüber Gegnern gegebenenfalls nicht dank der ‚Unsichtbarkeit‘ der Ho IX, sondern dank ihrer Schnelligkeit erreicht. Die Zeit, in der ein Flugzeug geortet wird, ist nicht so wichtig, wenn es schneller als das jeweilige Abfangflugzeug ist“, so der Autor.

„Während des Zweiten Weltkriegs hätte die Ho IX eine wirklich gefährliche Maschine werden können. Aber am Ende des Kriegs konnte sie nicht massenweise gebaut werden“, resümierte Roblin."

Quelle: Sputnik (Deutschland)

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