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Irrstern über Atlantis: Wie uralte Geschehnisse die Gegenwart beeinflussen

Archivmeldung vom 01.03.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 01.03.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Manuel Schmidt
Der Beitrag enthält im Textbereich ein oder mehrere Videos. Bild: ExtremNews
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Um dem sagenumwobenen Mythos Atlantis auf die Spur zu kommen, wurde der Völkerkundler, Psychologe und Buchautor Holger Kalweit in die neueste ExtremNews Sendung „Ihr Thema ...“ eingeladen. Mit dem Titel „Irrstern über Atlantis“ erschien kürzlich der erste Band der dreiteiligen Reihe „Trilogie der Drachen“ des Autors. Darin werden unter anderem viele alte Schriften verschiedenster Autoren zitiert, die übereinstimmende Berichte zur altantischen Kultur liefern. Im Videointerview werden lange gehütete Geheimnisse offenbart, die im Zusammenhang gesehen von enormer Wichtigkeit für die Gegenwart sein können.

Ursprünglich wollte der Völkerkundler sich gar nicht mit Atlantis befassen. Er ist dann aber durch Recherchen für sein Buch „Platons Totenbuch“ bei den antiken Autoren immer wieder auf relativ realistische Hinweise zu Atlantis gestoßen. Daraufhin begann eine zwölfjährige Recherchearbeit, die ihn durch griechische, hebräische, babylonische, aber auch germanische Literatur, wie beispielsweise die Edda und Schriften aus weiteren Kulturkreisen führte.

„Dann habe ich herausgefunden, wo Atlantis lag, wann es tatsächlich untergegangen ist, wohin dann diese Nordvölker, diese Atlanter, hingewandert sind, um zu überleben, nämlich Griechenland, vorderer Orient, Judäa, Israel und so weiter“, sagt der Interviewgast. Aus den antiken Texten soll hervorgehen, dass Atlantis im Okeanos lag. Okeanos wiederum sei ein anderer Begriff für die Nordsee.

„Atlantis war sicher eine große Insel, aber das Reich der Atlanter“, so Kalweit, „umfasst gesamt Europa bis zum Ural, gesamt Skandinavien, das gesamte Gebiet um das Mittelmeer, allein mit Ausnahme von Ägypten. (...) Das Reich der Atlanter reichte aber auch bis in den Vorderen Orient hinein, bis Sumer.“ Die Hauptstadt des gesamten großeuropäischen Reiches Atlantis sei die im Jahr 1222 vor Chr. untergegangene Insel „Basilea“ bei Helgoland gewesen.

Von großem Vorteil sei es beim Studium alter Texte, diese auch in der Originalsprache lesen zu können. Holger Kalweit versteht die hebräische, griechische und lateinische Sprache, weswegen er vielen Archäologen einen Schritt voraus ist. Zudem kommentiert er: „Archäologen graben, sie lesen keine antiken Texte. Das ist für die alles Symbolik oder religiös.“ Daher ist es für ihn wenig verwunderlich, dass die atlantischen Überreste unter Wasser in der Nordsee noch nicht erforscht wurden.

Außerdem komme noch hinzu, dass es einen alten Konflikt gebe, der ein Entdecken von Atlantis zusätzlich erschwere. Diesbezüglich kommentiert Kalweit das Ende des zweiten Weltkrieges: „Nimmt man die gesamte Bombenmenge, die die Alliierten auf Deutschland, auf deutsche Städte, Kinder und Frauen geworfen haben, dann wurde genau so viel nur auf diese kleine Insel Helgoland, auf diesen kleinen roten Felsen geworfen.“ Winston Churchill habe gesagt, Helgoland müsse ganz verschwinden, was allerdings nicht geglückt ist. Auf der Enzyklopädie wikipedia ist zu lesen, dass die Sprengung am 18. April 1947 von rund 6700 Tonnen Munition die Insel mit ihrem Sockel bis in eine Tiefe von mehreren Kilometern erschütterte und zu einer dauerhaften Veränderung ihres Aussehens führte.

Es gebe einen geheimnisvollen Grund für die mutwillige Zerstörung von Helgoland: Atlantis sei durch einen Kometen untergegangen. Die Atlanter seien, wie Kalweit aus den antiken Schriften erfahren habe, „zwangsweise in die ganze Welt, den ganzen Mittelmeerraum, überall hin geflüchtet. Insbesondere aber und zentral in das Gebiet, was wir heute Palästina oder Israel nennen.“ Sie sollen sich dort angesiedelt haben, um zu überleben. Der Komet, der Atlantis zerstört hat, soll vorher in verschiedenen Bahnen um die Erde geflogen sein und Gesamteuropa zerstört haben. Die gesamte europäische Kultur der Bronzezeit soll darunter gelitten haben. „Alle Flüsse waren ausgetrocknet, die Donau hatte keinen Tropfen Wasser mehr, weder der Main, noch die Elbe, noch die anderen Flüsse“, so Kalweit. Durch den Kometen sei auch das Reich in Ägypten untergegangen. Aus Inschriften in ägyptischen Tempeln gehe hervor, dass bei dieser größten Katastrophe selbst der Nil kein Wasser mehr führte. Das Sklavenvolk der sogenannten Hebräer soll zu dieser Zeit aus Ägypten geflüchtet sein und nach Israel, Juda und Palästina gewandert sein, wo die Nordvölker wohnten. Daraufhin kam es laut Kalweit logischerweise zum Zusammenstoß, woraus ein alter Hass der Hebräer gegen die Atlanter resultiere. „Daher haben wir heute den Kampf der Hebräer gegen das zentrale atlantische Volk, die Deutschen“, kommentiert der Autor. Auf die Frage, warum in Atlantis unter Wasser nicht geforscht werde, zurückzukommen, antwortet er: „Man könnte die wahre Ur-Heimat der weißen Rasse entdecken. Dadurch ergebe sich eine Identifikation der Europäer untereinander. Es könnte dadurch ein echtes Europa, nicht ein „Kunsteuropa“, wie es heute versucht wird, entstehen, nämlich auf der Basis unserer alten Kultur, Tradition, Gewohnheiten, Sittenlehre und so weiter. Das will man nicht, denn dann würden wir stark werden.“

Da die Atlanter ein Seefahrervolk gewesen seien, sollen sie auch nach Amerika geflüchtet sein. Die indianischen Überlieferungen sollen bestätigen, dass die Reiche der Azteken, der Tolteken und der Maya zumindest von Nordvölkern beherrscht gewesen seien. Laut Kalweits Informationen könne man sich mit den im Geheimen lebenden Königen der Maya im altdeutschen Dialekt der Angeln noch heute unterhalten. Dies liege darin begründet, dass die Aristokratie der Tolteken, Azteken, Maya und auch der Inka Atlanter gewesen seien.

Auf eine weitere heikle Entdeckung weist Kalweit hin: Aus den alten Schriften gehe hervor, dass die Götter der Atlanter keine Menschen waren, worauf er vor allem in den beiden Folgebänden der „Trilogie der Drachen“ näher eingehen werde. Dies sei ein weiteres wohlgehütetes Geheimnis, welches für die Hierarchie der Welt heute noch von Bedeutung sei. Ganz oben würden die unsichtbaren Götter stehen, dann kämen verschiedene Stufen von Hybriden, „die wir heute den Hochadel nennen“, so der Autor. „Sie sehen wie Menschen aus, sind aber nur bis zu einem bestimmten Grad Menschen.“

Im Videointerview werden viele Bilder und Karten gezeigt, die der Völkerkundler dem Zuschauer erklärt. Mit einigen ausgewählten Zitaten antiker Autoren untermauert er seine Ausführungen und vermittelt so ein schlüssiges, sinnergebendes Bild der Geschichte. Dadurch werden Zusammenhänge sichtbar und Geschehnisse offenbart, die ohne das Studium antiker Schriften lediglich zusammenhangslose Fragezeichen ergeben. 


Eine Rezension zu Holger Kallweits Buch "„Irrstern über Atlantis“ finden Sie hier.

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