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Backenzahn eines Mammuts bei Bohrung in Hirschberg gefunden

Archivmeldung vom 04.02.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 04.02.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis
Bild: Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis

Während einer Brunnenbohrung wurde ein Mitarbeiter des Wasserrechtsamts im Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis kürzlich Zeuge eines prähistorischen Fundes. Bei der Bohrung in der Nähe von Hirschberg-Leutershausen wurde der Backenzahn eines Mammuts aus neun Metern Tiefe zutage befördert.

„Es ist ein besonderer Moment, wenn im übrigen Bohrgut ein so beeindruckendes Fossil sichtbar wird. Da gerät das ungemütliche Wetter im nasskalten Umfeld der Baustelle in Vergessenheit“, so Christian Svenson vom Wasserrechtsamt der Kreisbehörde, der die Bohrung begleitete. Sowohl das Wetter als auch der Zahn stehen für eine Zeit, eine Landschaft und ihre Lebewelt weit vor der Entwicklung unserer Kulturlandschaft bzw. führen vor Augen, welche Entwicklung die Region seitdem genommen hat.
Zahn vermutlich älter als 200 000 Jahre

Der Zahn ist vermutlich älter als 200 000 Jahre, 27 Zentimeter lang und wiegt 4,7 Kilogramm. Experten des Naturkundemuseums Karlsruhe haben eine Bestimmung der genauen Spezies vorgenommen und sind zum Ergebnis gekommen, dass es sich um ein Steppenmammut handelt.

Quelle: Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis

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