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Geheimnis von Angkor-Thom geklärt

Archivmeldung vom 27.02.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 27.02.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Das Südtor von Angkor Thom
Das Südtor von Angkor Thom

Foto: Greudin
Lizenz: CC BY 2.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Forscher von der University of Sydney in Australien haben festgestellt, dass eine der größten Städte in Angkor in Kambodscha nicht schlagartig von den Stadtbewohnern verlassen wurde, sondern ihre Bevölkerungszahl allmählich abnahm, was zum Untergang der uralten Metropolie führte. Dies ist einer Mitteilung auf dem Fachportal „Phys.org“ zu entnehmen.

Auf der Webseite des russischen online Magazins "Sputnik" heißt es weiter: "Forscher haben Muster jener Sedimentgesteine untersucht, die dem die Stadt Angkor-Thom umschließenden Graben entnommen wurden. Ihnen war es gelungen, zu verfolgen, wie sich im Laufe längerer Zeitabschnitte die Intensität des Ackerbaus und anderer Einwirkungen auf die Umwelt geändert hätten.

Es stellte sich heraus, dass in den ersten Jahrzehnten des 14. Jahrhunderts die Anzeichen der Bodenerosion und des Waldholzeinschlags sowie die Spuren des Brennguts immer weniger ausgeprägt waren. Zum Ende des Jahrhunderts sei der Graben mit moorigem Gewächs bedeckt gewesen, was darauf hinweise, dass der Kanal nicht genutzt worden sei.

Die Forschungsergebnisse zeigen, dass der Untergang von Angkor-Thom nicht durch den Verfall der Infrastruktur oder durch die Invasion der Armeen von Ajutaj – eines thailändischen Reiches, das von 1351 bis 1767 existierte, verursacht worden sei. Die Wissenschaftler vermuten, dass die Ursache des Niedergangs gerade eine schrittweise Abwanderung der Stadtbevölkerung gewesen sein könnte.

Angkor ist eine historische Gegend von Kambodscha und das ehemalige Zentrum des Khmer-Reiches, das vom 9. bis 15. Jahrhundert existierte. Es ist die Meinung verbreitet, dass die Städte wegen des Einflusses der aggressiven Nachbarstaaten oder infolge einer demographischen Katastrophe zerstört worden seien."

Quelle: Sputnik (Deutschland)

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