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Wolfgang Effenberger in Exklusiv SNA-Interview: „USA planten heimlich drei Atom-Weltkriege gegen Russland“:

Archivmeldung vom 30.08.2021

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 30.08.2021 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Anja Schmitt
Bild: Screenshot Youtube
Bild: Screenshot Youtube

In seinem „Schwarzbuch EU & Nato“ beschreibt Wolfgang Effenberger Strategien und geheime Pläne der USA. Im Interview mit SNA blickt der Autor und ehemaliger Zeitoffizier nochmals auf Afghanistan und kritisiert die Unterordnung des Westens unter US-Interessen. „Die Menschen haben Sehnsucht nach einer friedlichen Welt“, sagt er.

Weiter ist auf deren deutschen Webseite dazu folgendes zu lesen: „Militärisch ergibt das, was wir aktuell in Afghanistan sehen, überhaupt keinen Sinn. Mir erklärt sich das nicht. Hier muss es geheime Absprachen der USA gegeben haben. Ansonsten kann ich mir das Vorgehen – auch aus geopolitischer Sicht – nicht erklären. Es scheint sich jetzt etwas in der Geopolitik zu verändern. Ich kann aber noch nicht genau sagen, was es ist.“

Das sagt der Autor Wolfgang Effenberger (Jahrgang 1946) im zweiten Teil des Interviews mit SNA News mit Blick auf das jüngste Scheitern von Nato und USA in Afghanistan.

Danach formuliert er folgende Kritik – und bezieht sich dabei u. a. auf CDU-Spitzenpolitiker und häufigen SNA-Interviewpartner Willy Wimmer als „Zeitzeugen“:

Washington verlangt Sanktionen gegen Russland „und wir als EU marschieren da vorne mit“, kritisiert der Politologe und Historiker, der lange Zeit als Bundeswehr-Offizier diente. „Wir machen hier als Deutschland keine eigenständige Politik. Im Namen der Rechtsstaatlichkeit müssen wir eigentlich in den Bereichen, wo es gegen das Völkerrecht geht, uns verneinen.“ Speziell die Bundesrepublik trage nach den Weltkriegen eine große historische Verantwortung. Dieser Anspruch werde jedoch durch die Einbindung Berlins in US- und Nato-Strategien immer wieder unterhöhlt, so der Historiker.

Als Beispiel nennt Effenberger den mehrmaligen Versuch westlicher Regierungen, die Ukraine auf Anti-Russland-Kurs zu bringen.

„Wie beispielsweise der Maidan als Schablone in Kiew organisiert wurde, können Sie hier in diesem Planungspapier des US-Militärs sehen“, zeigt er im Interview Dokumente der US-Armee, die in der Berichterstattung meist übersehen werden.

Doch dies sei nur die Spitze des Eisberges. „Insgesamt dreimal hat die US-Regierung im Kalten Krieg heimlich versucht, die Sowjetunion per Nuklearkrieg anzugreifen und auszuschalten“, erklärt Effenberger. Laut ihm hatte der Warschauer Pakt – also der Militärbund des früheren Ost-Blocks – stets „nur rein defensive Aufgaben“. Während in Nato-Kommandozentralen und transatlantischen Hauptstädten davor gewarnt wurde, Moskau würde einen „unmittelbaren Angriffskrieg“ gegen den Westen vorbereiten. Dies sei nur eine „weitere große Nato-Lüge“, wie sie der Autor vielfach in seinem Buch „Schwarzbuch EU & Nato: Warum die Welt keinen Frieden findet“ beschreibt.

Gleichzeitig gibt er darin einen Ausblick auf eine mögliche neue Welt: eine Welt des Friedens, in der Europa und Russland in Freiheit zusammenarbeiten."


Quelle: SNA News (Deutschland)

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