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US-Paläontologen entdecken in Portugal 470 Millionen Jahre alte Fossilien

Archivmeldung vom 06.06.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 06.06.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Symbolbild
Symbolbild

Bild: CC0

Paläontologen aus den USA haben neue Fossilen von skelettlosen Lebewesen entdeckt, die die Erde vor 459 bis 470 Millionen Jahren besiedelten. Dies schreibt das russische online Magazin "Sputnik".

Weiter ist auf der deutschen Webseite zu lesen: "Den Forschungsbericht der Wissenschaftler hat das Magazin „The Science of Nature“ veröffentlicht.  Kurz zuvor berichtete auch die Kansas Universität, dass die Tierfossilien vom Territorium des heutigen Portugals stammen.

Laut den Wissenschaftlern sind die entdeckten Fossilien mehr als 460 Millionen Jahre alt und gehören damit zur Epoche des Mittelordoviziums. Die Entdeckung soll eine bedeutende Wissenslücke in der Evolutionsgeschichte gefüllt haben, da der Mangel an Informationen über das Mittelordovizium noch groß sei. In den Pyrenäen wurden solche Fossilien zuvor noch niemals ausgegraben.

In ihrer neuen Studie erwähnen die Wissenschaftler drei verschiedene Arten dieser prähistorischen Quallen aus der Gruppe der „wiwaxiid sclerites“, bei der es sich um schneckenartig gepanzerte Weichtiere mit großen Stacheln handelt, den Vorfahren des heutigen Gliederfüßler.

Die Entdeckung lässt vermuten, dass diese Tiere viel länger auf der Erde gelebt haben, als zuvor angenommen wurde. So wird vermutet, dass die Wiwaxiiden-Quallen sogar das große Ordovizium-Artensterben überlebten.

„Dank dieser Entdeckung haben wir viele neue Informationen bekommen: wo die Urtiere lebten und sich chronologisch ausbreiteten und wie sie sich an die verschiedenen Umwelten angepasst haben“, schreiben die Autoren."

Quelle: Sputnik (Deutschland)

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