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Geheimer Stalin-Bunker zwischen Moskau und Petersburg entdeckt

Archivmeldung vom 17.01.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 17.01.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Josef Stalin in Militäruniform auf der Teheran-Konferenz (1943)
Josef Stalin in Militäruniform auf der Teheran-Konferenz (1943)

Lizenz: Public domain
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Russische Historiker haben eine geheime Bunkeranlage unweit der Stadt Twer gefunden. Bestimmt war der Schutzbau für die oberste Sowjetführung und ihre Familien, wie die Zeitung „Rossijskaja Gaseta“ berichtet.

Die deutsche Ausgabe des russischen online Magazins "Sputnik" schreibt weiter: "Es war ein ebenso erbittertes wie merkwürdiges Gefecht: Ein Verband von Rotarmisten verteidigte im November 1941 eine kriegsstrategisch völlig belanglose Anhöhe in der Nähe der Stadt Twer gegen die vorrückende Wehrmacht.

Warum die sowjetischen Soldaten den scheinbar bedeutungslosen Hügel um jeden Preis halten mussten, wurde schnell klar, nachdem russische Amateurhistoriker Augenzeugen zu den damaligen Ereignissen befragt hatten.

Nur wenige Kilometer hinter der Anhöhe sei zu jener Zeit ein Bunker gebaut worden – eine Schutzanlage für die höchste Staatsführung der Sowjets, berichteten die Alteingesessenen der Stadt.

In der Tat wurden in jenem Kriegsjahr 1941 über ein Dutzend Schutzbunker in Moskaus Umgebung und in der Wolgastadt Samara errichtet. „Die Bunker waren für 700 bis 800 Menschen ausgelegt. Die oberste Führungsriege des Landes samt Familien sollten sie beherbergen – und im Falle des Falles völlig autonom, von der Welt abgeschnitten funktionieren“, sagte Sergej Titkow, Vorsitzender des militär-patriotischen Vereins der Stadt Twer, der Zeitung.

Nach einjähriger Suche haben die Mitglieder des Zentrums die Eingänge zu dem geheimen Bunker von Twer entdeckt – ein Eingang und eine Einfahrt für Autos, beide gesprengt und verschüttet. Auch Lüftungsschächte haben die Suchenden gefunden: Der Versuch, darüber ins Innere der Bunkeranlage zu gelangen, sei jedoch an massiven Absperrgittern gescheitert, gestand Titkow.

„Die Länge der gesamten Anlage kann, dem Abstand zwischen den Eingängen und den Lüftungsschächten nach zu urteilen, über 100 Meter betragen. Darin befinden sich Schlaf- und Essräume, Generatoren und ein Sauerstoffvorrat, falls die Lüftung ausfällt. Die Betonwände sind drei Meter dick und von einem Stahlmantel umschlossen. Dem Treffer einer 1000-Kilogramm-Bombe hätten sie standgehalten“, versichert Titkow.

Bei der Konstruktion der Bunkeranlage habe man sich übrigens an der Moskauer Metro orientiert.

Jetzt gehe es den Männern und Frauen vom historisch-patriotischen Zentrum darum, einen weiteren, geheimen Eingang zum Schutzbau zu finden. Anfang nächsten Sommers startet dafür eine Expedition nach Twer."

Quelle: Sputnik (Deutschland)

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