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Medien: Geheimnis von Tutanchamun-Grabmal enthüllt

Archivmeldung vom 02.02.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 02.02.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Tutanchamun
Tutanchamun

Foto: MykReeve
Lizenz: GFDL
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Die mysteriösen dunklen Flecken an den Wänden des Grabmals des altägyptischen Pharaos Tutanchamun, die zu Beginn des 20. Jahrhunderts, also zur Zeit seiner Eröffnung, entdeckt worden waren, sind laut Fachleuten tote Bakterien. Das berichtet die britische Zeitung „Daily Mail“.

Weiter heißt es im deutschen "Sputnik" Beitrag: "Im Laufe von zehn Jahren restaurierten Fachleute des US-amerikanischen Getty Research Institute zusammen mit dem ägyptischen Ministerium für Altertümer das Grabmal des altägyptischen Pharaos Tutanchamun, wobei sie die Wandmalerei säuberten und wiederherstellten sowie Gebrauchsspuren beseitigten.

Sie beschlossen jedoch, jene Flecken an den Wänden unberührt zu lassen, die vorher als wuchernde Kolonien von Mikroorganismen galten. Ein Vergleich mit historischen Fotografien aus den 1920er Jahren zeigte, dass sich die Flecken nicht in ihrer Größe verändert hatten. Dabei ergab eine chemische Analyse, dass es sich bei den Flecken um tote Bakterien handelt, was bedeutet, dass sie für die Mumie nicht gefährlich sind.

Pharao Tutanchamun hatte ca. 1332-1323 v. Chr. regiert. Er hatte den Thron im Alter von etwa zehn Jahren bestiegen und war damit ein Pharao der 18. Dynastie Ägyptens. Der junge König war im Alter von etwa 19 Jahren gestorben.

Die Grabkammer von Tutanchamun war im Jahr 1922 entdeckt worden. Darin waren ein Sarkophag mit dem mumifizierten Körper des Pharaos sowie zahlreiche Schmucksachen gefunden worden. Lange Zeit glaubte man, das Tutanchamun-Grab sei „verflucht“, da die Medien damals aktiv Gerüchte verbreiteten, dass die Forscher, die die Grabkammer entdeckten, unter mysteriösen Umständen gestorben wären.

Doch die vermeintlichen Tatsachen, die die Verfluchung bestätigen sollten, waren nur der Sensation willen verdreht worden; die meisten Forscher, die an den Ausgrabungen teilgenommen hatten, lebten bis ins hohe Alter."

Quelle: Sputnik (Deutschland)

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