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Erzeugerpreise September 2018: +3,2 % gegenüber September 2017

Archivmeldung vom 23.10.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 23.10.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Statistisches Bundesamt
Statistisches Bundesamt

Bild: Eigenes Werk /OTT

Die Erzeugerpreise gewerblicher Produkte lagen im September 2018 um 3,2 % höher als im September 2017. Einen stärkeren Anstieg im Vorjahresvergleich hatte es mit +3,3 % zuletzt im April 2017 gegeben. Im August 2018 hatte die Jahresveränderungsrate bei +3,1 % gelegen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, stiegen die Erzeugerpreise im September gegenüber dem Vormonat um 0,5 % und damit stärker als im August 2018 (+0,3 %).

Im September 2018 wirkte sich die Preisentwicklung bei Energie am stärksten auf die Entwicklung der Erzeugerpreise insgesamt aus. Energie war um 8,5 % teurer als ein Jahr zuvor. Eine höhere Teuerungsrate gegenüber dem Vorjahr hatte es letztmalig im November 2011 gegeben (+10,4 %). Gegenüber August 2018 stiegen die Energiepreise überdurchschnittlich um 2,0 %. Ohne Berücksichtigung von Energie waren die Erzeugerpreise um 1,6 % höher als im September des Vorjahres. Gegenüber August 2018 blieben sie unverändert.

Vorleistungsgüter waren im September 2018 um 2,5 % teurer als im September 2017. Gegenüber dem Vormonat August fielen die Preise geringfügig (-0,1 %). Metalle kosteten 3,9 % mehr als im September 2017. Auch diese Preise gingen gegenüber dem Vormonat leicht zurück (-0,1 %). Die Preise für chemische Grundstoffe waren 5,6 % höher als ein Jahr zuvor. Billiger als im September 2017 waren unter anderem nichtmetallische Sekundärrohstoffe (-23,3 %) sowie Edelmetalle und Halbzeug daraus (-10,6 %).

Investitionsgüter waren im September 2018 um 1,4 % teurer als im September 2017, Gebrauchsgüter um 1,7 % (jeweils unverändert gegenüber August 2018).

Die Preise für Verbrauchsgüter waren im September 2018 unverändert gegenüber September 2017, im Vergleich zum Vormonat August stiegen sie leicht um 0,1 %. Nahrungsmittel waren 0,7 % billiger als im September 2017, gegenüber dem Vormonat August gab es jedoch einen Preisanstieg um 0,3 %. Billiger als im September 2017 waren insbesondere Zucker (-25,7 %), Schweinefleisch (-7,3 %) und Kaffee (-2,0 %). Butter kostete 16,6 % weniger als ein Jahr zuvor. Dagegen war Rindfleisch 5,6 % teurer als im Vorjahresmonat. Backwaren kosteten 4,1 % mehr, Obst- und Gemüseerzeugnisse 3,4 %. Die Preise für Bier waren um 3,1 % höher.

Erzeugerpreise gewerblicher Produkte, September 2018
+0,5 % zum Vormonat
+3,2 % zum Vorjahresmonat

Quelle: Statistisches Bundesamt (ots)

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