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Deutscher Dom zeigt Reliquien von St. Corona, dem Schutzpatron der Epidemien

Archivmeldung vom 11.04.2020

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 11.04.2020 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Aachener Dom
Aachener Dom

Foto: Velvet
Lizenz: CC BY-SA 3.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Das Coronavirus, welcher in Wuhan, China, seinen Anfang fand, hat mittlerweile alle Geschäfte schwer getroffen. Der Welleneffekt des Virus und die Angst haben Quarantänen und Reisewarnungen hervorgerufen.

Das hat Experten dazu veranlasst mehr Geschäfte Online zu verlagern. Was gibt es Besseres, als ein Spiel, wie bei Neueonline-Casinos.com zu spielen, um mit der Quarantäne umzugehen. Andere Menschen befassen sich jedoch lieber mit Relikten und haben andere Ideen in dieser schweren Zeit.

Der Aachener Dom, der nahe der deutschen Grenze zu Belgien liegt, hat die Reliquien aus ihrer Schatzkammer entfernt und soll einen aufwendigen Schrein errichten, der nach der Coronavirus-Pandemie ausgestellt werden soll.

Ursprünglich hatte die Kathedrale geplant, den Schrein der Heiligen Corona in diesem Sommer im Rahmen einer Ausstellung über Goldschmiedekunst zu zeigen, aber der Ausbruch des Coronavirus - und die darauf folgende Einschränkung der sozialen Zusammenkünfte und der Bewegung - machte dieser Idee den Garaus.

Die heiligen Corona - eine Quelle der Hoffnung?

Die Pandemie, von der bestätigt wurde, dass sie weltweit fast eine halbe Million Menschen infiziert hat, darunter mehr als 30.000 in Deutschland, hat das öffentliche Interesse an dem christlichen Märtyrer, der vor etwa 1.800 Jahren von den Römern getötet worden sein soll, verstärkt.

Die Kathedrale hatte schon vor dem Ausbruch des Coronavirus geplant, den Schrein der Heiligen Corona in diesem Sommer im Rahmen einer Ausstellung über  das Goldhandwerk zu zeigen. Es ist nicht klar, wann die Menschen das Heiligtum nun besichtigen können, da es strenge Beschränkungen für Versammlungen gibt, die zur Bekämpfung der Verbreitung des Virus verhängt wurden.

Aber Experten reinigen sorgfältig den Gold-, Bronze- und Elfenbeinschrein, der in den letzten 25 Jahren vor der Öffentlichkeit verborgen war, und bereiten sich auf den Zeitpunkt der Ausstellung vor.

"Wir haben den Schrein etwas früher als geplant heraus geholt und erwarten aufgrund des Virus dadurch  mehr Interesse", sagte die Sprecherin des Aachener Doms, Daniela Lövenich.

Corona soll erst etwa 16 Jahre alt gewesen sein, als die Römer sie vermutlich in Syrien wegen ihres Bekenntnisses zum christlichen Glauben ermordet hatten.

"Das war eine sehr schreckliche Geschichte und führte letztendlich dazu, dass Corona zur Schutzpatronin der Holzfäller wurde", sagte Brigitte Falk, Leiterin der Aachener Domschatzkammer und fügte auch noch hinzu, dass es ein purer Zufall sei, dass sie auch wegen des Widerstands gegen Seuchen demnach zur Schutzpatronin wurde.

Die Reliquien der Corona, die König Otto III. 997 nach Aachen brachte, wurden in einem Grab unter einer Platte im Dom bis 1911-12 aufbewahrt. Sie wurde unter einen98 Kilogramm schweren Schrein gelegt, der auch 93 Zentimeter hohen war.

Der römisch-katholische Dom zu Aachen, der von Kaiser Karl dem Großen im neunten Jahrhundert erbaut wurde, ist einer der ältesten Dome Europas. Karl der Große wurde dort 814 begraben und diente der Krönung deutscher Könige und Königinnen.

"Wie viele andere Heilige kann die heilige Korona in diesen schwierigen Zeiten eine Quelle der Hoffnung sein", sagte Falk. 

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