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Freedom Day stößt auf German Angst: Die Pandemie des Gehorsams

Archivmeldung vom 05.04.2022

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 05.04.2022 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Sanjo Babić
Bild: Shutterstock (Symbolbild) /Reitschuster / Eigenes Werk
Bild: Shutterstock (Symbolbild) /Reitschuster / Eigenes Werk

Als Verhandlungserfolg im Ampelvertrag meldete die FDP, dass kein Tempolimit auf Autobahnen komme und dass die Corona-Maßnahmen am 20. März 2022 beendet würden. Das Tempolimit wird demnächst eingeführt und die FDP wird nichts dagegen unternehmen, Erfolg Nr. 2 ist bereits Geschichte. Am 20. März war Deutschland noch fest im Griff aller Corona-Maßnahmen, obwohl es inzwischen klar ist, dass weder Maske noch Lockdown oder Impfungen nennenswerte Auswirkungen auf das Infektionsgeschehen hatten. Dies berichtet die Bürgerrechtlerin Vera Lengsfeld auf dem Portal "Reitschuster.de".

Weiter berichtet Lengsfeld: "Es ist inzwischen vielfach belegt, dass es zu keiner Zeit zu einer Intensivbettenkrise kam, ausgenommen die Verknappung, die durch falsche politische Anreize wie Stilllegungsprämien entstanden ist. Es ist inzwischen veröffentlicht, dass es erheblich mehr Patienten gab, die lediglich positiv getestet, aber wegen anderer Krankheiten oder Unfallschäden behandelt wurden, jedoch als COVID-19-Patienten oder Tote gemeldet wurden.

Wer wollte, konnte das seit Beginn der Krise wissen, denn die Meldungen in den Nachrichten lauteten: „an und mit Corona“, so konnte man den Medien keine Falschinformation vorwerfen. Natürlich wäre die Presse verpflichtet gewesen, zu recherchieren, was hinter dieser kryptischen Äußerung “an und mit“ steckt und wie hoch die Zahl der wirklichen Corona-Patienten war und ist. Leider haben es unsere unabhängigen Journalisten mehrheitlich aufgegeben, ihre Kontrollfunktion, die sie in einer funktionierenden Demokratie haben, auszuüben. Sie gerieren sich stattdessen als inoffizielle Regierungssprecher, inklusive Verdammung aller kritischen Stimmen gegen politische Entscheidungen. Da wird gratismutig angeprangert und verleumdet, was das Zeug hält. Warum man einer solchen Presse glauben soll, wie Ex-Kanzlerin Merkel und EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen appellierten, ist für jeden klar denkenden Menschen unverständlich.

Auch die Inzidenzzahlen, die jeden Tag auf allen Kanälen in die Köpfe gehämmert wurden und werden, sagen nichts über das Infektionsgeschehen und seine Gefährlichkeit aus.

Erinnern Sie sich noch an Schulschließungen bei einer Inzidenz von 101? Die Schulen wurden wieder geöffnet, als die Inzidenz bei über 1.000 lag und sie bleiben offen, auch wenn sie noch höher liegt.

Nachdem sich der Verdacht bestätigt hat, dass es viel mehr Impfnebenwirkungen gibt, als offiziell zugegeben wird, und nach über einem Jahr die verabreichten Vakzine immer noch keine ordentliche Zulassung haben, weil die Kriterien dafür nach wie vor in vielerlei Hinsicht nicht erfüllt sind, wird immer noch die Drohung einer Impfpflicht aufrecht erhalten, wenn schon nicht ab 18, dann wenigstes ab 50 oder 60. Wobei die Absurdität, dass alle über 60-Jährigen zur vulnerablen Gruppe erklärt werden, aber gleichzeitig eine Anhebung des Renteneintrittsalters auf 70 Jahre diskutiert wird, im allgemeinen Corona-Chaos kaum noch auffällt.

Regelrecht menschenverachtend ist der Vorstoß von Gesundheitsminister Lauterbach, der verantwortlich dafür ist, dass viele Millionen überflüssige Impfdosen gekauft wurden, die nun zu verrotten drohen. Die sollen jetzt stattdessen als vierte Dosis in die Arme der über 60-jährigen gespritzt werden. Menschen als Abfallentsorgung zu nutzen, damit Fehlentscheidungen verdeckt werden – darauf kann nur kommen, wer seine Mitmenschen als politische Manövriermasse ansieht.

Nach vielem Gezerre ist von der Ampel ein neues Infektionsschutzgesetz verabschiedet worden, was sich besonders die FDP auf die Fahnen schreibt, das zwar die Beendigung aller oder wenigstens der meisten Corona-Maßnahmen verkündet, aber gleichzeitig etliche Hintertüren für die Bundesländer offengelassen hat, sich zu Corona-Hotspots zu erklären und die Maßnahmen weiterlaufen zu lassen.

Aber das ist nicht das größte Problem. Die vergangenen zwei Jahre haben tiefe, verheerende Spuren in der allgemeinen Psyche hinterlassen. Die tägliche Panik- und Angstmache, die auf den politischen und Medienkanälen betrieben wurde, hat großen Teilen der Bevölkerung die Unbefangenheit und das Selbstbewusstsein genommen.

Als ich auf Kuba war, erfuhr ich, dass über die Hälfte der landwirtschaftlich nutzbaren Flächen mit einem Unkraut bewachsen sind, das nur mit der Machete beseitigt werden kann. Als ich meinem kubanischen Reisebegleiter sagte, dass es schwierig sein würde, diese Flächen wieder in Nutzung zu nehmen, antwortete der mir, dass das Problem des Unkrauts in den Köpfen seiner Landsleute viel größer sei. Er meinte damit die Tatsache, dass die Castro-Diktatur die Psyche der Kubaner so deformiert hat, dass sie nicht ohne Weiteres ein Leben jenseits der Diktatur führen könnten.

In Deutschland haben zwei Jahre Angstmache ausgereicht, um einem erheblichen Teil der Menschen Furcht vor der Rückkehr in die Normalität einzuimpfen.

Als am 1. April in Berlin die Maskenpflicht im Einzelhandel fiel, war mein Enkel der Einzige bei REWE, der ohne Maske einkaufte. Natürlich steht es jedem frei, sich zu maskieren, aber das Problem dahinter ist, dass Nachbarn und Fremde nicht mehr als Mitmenschen, sondern als Gefahr angesehen werden.

Deshalb sind die Ängstlichen so still und machen lieber mit den scheinbar schützenden Maßnahmen weiter, als deren Ende zu genießen.

Dazu kommt, dass seit der Aufhebung der Maßnahmen eine Flut von Warnungen publiziert wird, von Intensivmedizinern, Patientenvertretern, Gewerkschaften et tutti quanti, die sich gegen deren Beendigung stemmen.

Es gibt zu viele Corona-Profiteure, die ihre Pfründe dahinschwinden sehen.

Die Corona-Politik, ihre Unterstützer und Profiteure haben eine neue Spezies kreiert: Den stromlinienförmigen, eingeschüchterten Demokraten, der den mündigen Bürger, an dem die Politik kein Interesse hat, abgelöst hat. Deshalb war der Freedom Day ein Aprilscherz und nicht der Tag der wiedergewonnenen Freiheit."

Quelle: Reitschuster

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