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EU Konferenz über Wettermodifizierung und Geo-Engineering wiederholt die Forderungen von 1999 nach Transparenz und Demokratischer Kontrolle

Archivmeldung vom 29.04.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 29.04.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Manuel Schmidt
E.U. Parliament Skyguards Geo-Engineering Conference 8.+9. April 2013
E.U. Parliament Skyguards Geo-Engineering Conference 8.+9. April 2013

Am 8.- 9. April fand im Europäischen Parlament eine Konferenz mit dem Titel “Beyond Theories of Weather Modification – Civil Society against Geo-Engineering” statt. Die Konferenz verurteilt erneut den Mangel an Transparenz und demokratischer Kontrolle seitens der Gesetzgeber und des Militärs zu dem 1999 verabschiedeten Beschlusses der Absicherung von stattfindenden geheim-klassifizierten Programmen, welche die ganze Bevölkerung betreffen und ohne deren Erlaubnis, deren demokratischen Mitwirkens oder überprüfbarem Zugang zu Informationen und Daten stattfinden.

Geo-Engineering am 29.12.2012 über Alsfeld (Hessen)
Geo-Engineering am 29.12.2012 über Alsfeld (Hessen)

Bildquelle: Timon Fischer / http://ltf-service.de

Die Konferenz stand unter der Schirmherrschaft der Parlamentarischen Gruppe “The Greens / European free Alliance”, eine Allianz von europäischen Grünen und liberalen Parteien. Sie begann am 8. April mit der offiziellen Vorführung des Dokumentarfilms “Why in the World are they Spraying?” des US-Amerikanischen Filmemachers Michael Murphy.

Konferenzsprecher waren unter anderem folgende EU Parlamentarier:

  • Tatjana Zdanoka MEP aus Lativia, Mitglied des “ Committee of Civil Liberties, Justice and Home Affairs."
  • Werner Schulz MEP aus Deutschland, Mitglied des “Committee on Foreign Affairs."
  • Francois Alfonsu, Mitglied des “Committee on Regional Development."
  • die Stadtverordnete Linda Leblanc, Sekretärin der Grünen Partei Zyperns.
  • Valerie Tsybukh, ehemaliger Botschafter der Ukraine in Griechenland und stellvertretender Präsident der Grünen Partei der Ukraine.
  • Giulietto Chiesa, ehemaliger EU Parlamentarier und Präsident der “Alternativen Alliance.”
  • Wayne Hall aus Griechenland, Koordinator der Website “Enouranois."
  • Josefina Frail aus Spanien, unabhängige Umweltforscherin und Koordinator der Internationalen Plattform “Skyguards” gegen Klimamodifizierung,
  • Claire Henrion aus Frankreich, Präsidentin der Gesellschaft ACSEIPICA-
  • sowie weitere Sprecher.

Sehen Sie hier die Videodokumentation der Konferenz von Aktivist Werner Altnickel in englischer Sprache:

Die Konferenz war das Resultat der Zusammenarbeit von 'Zivilorganisationen'; zusammengekommen über die internationale Plattform “Skyguards”, unter der Mitwirkung der "Alternativen Allianz”.

Das Hauptziel der Konferenz war, die Arbeit fortzusetzen, welche durch das "Committee on Foreign Affairs, Security and Defence Policy," 1998 im Europäischem Parlament begonnen wurde und in der Annahme der “Resolution on the Environment, Security and Foreign Policy” am 14 Januar 1999 seinen Höhepunkt erreichte. Maj Britt Theorin fungierte als Berichterstatterin.

Fehlen demokratischer Instrumente, demokratischer Rechte und Transparenz innerhalb der Europäischen Union

Der Antrag für einen Beschluss wurde seit 1999 bis auf den heutigen Tag ignoriert, was auf einen akuten Mangel an demokratischen Rechten und Instrumenten, wie auch auf einen akuten Mangel an Transparenz innerhalb der Europäischen Union schließen lässt.

Der Antrag für einen Beschluss wurde trotz der Tatsache ignoriert, dass eine genaue Untersuchung der Ergebnisse militärischer Experimente, die in unserer Atmosphäre stattfinden, gefordert worden war. Und auch - obwohl die Notwendigkeit zum Schutze der Gesundheit der Bevölkerung und der Umwelt betont hervorgehoben worden war, und dass es für die Bürger notwendig ist und ihnen diese Möglichkeit gegeben werden muss - den Grund, das Ausmaß und die Bedeutung dieser Experimente festzustellen und zu erfahren.

Seit 1999 wurden keinerlei Maßnahmen ergriffen, um eine Transparenz zu gewährleisten!

Statt dessen gibt es seit 1999 eine bemerkenswerte Verbreitung von Desinformationen bezüglich der atmosphärischen Experimente durch das Militär, was darauf schließen lässt, dass bewährte und sehr effiziente Techniken des 'Social Engineering' über Falschinformationen, sowie des Verunglimpfens und Lächerlichmachens besorgter Bürger akribisch angewandt werden. Hinzu kommt die konsequente Verneinung einer Offensichtlichkeit durch Regierungen der Europäischen Union, die für Jedermann, der an einem normalen Tag den Himmel beobachtet, ersichtlich ist.

Der Antrag auf einen Beschluss wurde trotz der Tatsache ignoriert, dass Beweise bei der Konferenz darüber vorgelegt wurden, wie die Atmosphäre der Erde zu einem Experimentier-Terrain geworden ist, welches die öffentliche Gesundheit bedroht und Beweise dafür sind, dass heimlich Stoffe unbekannter Zusammensetzungen für unbekannte Zwecke gesprüht werden. Vorgelegte Studien dokumentierten eine erhöhte Präsenz von Aluminium und anderen Metallen in der Umwelt. 

Bis jetzt sind noch keine von Fachleuten geprüften Untersuchungen hierzu über Langzeiteffekte auf die menschliche Gesundheit und die Umwelt veröffentlicht worden, wohingegen die Sprühaktionen mit sichtbar wachsender Intensität fortgeführt werden.

Fehlen von elementaren Vorsichtsmaßnahmen und Richtlinien

Sowohl die Konferenz von 1999 als auch von 2013 verurteilten die hochkomplizierten militärischen Aktivitäten, die in kompletter Missachtung elementarer Vorsichtsmaßnahmen und Richtlinien stattfinden. Die Konferenz befasste sich auch mit neuen Waffensystemen und deren Gebrauch durch das Militär, die sich auf die Ionosphäre richten, wie zum Bsp. das HAARP-Programm in Alaska und sein Pendant in der Nähe der Norwegischen Stadt Tromsö und anderswo. Die Konferenzteilnehmer forderten aufgrund der Fülle dokumentierter Beweise, welch die Ernsthaftigkeit des Problems unterstreichen, dass der Beschluss vom 14 Januar 1999 implementiert wird. Die Konferenzteilnehmer betonten, dass dem Europäischen Parlament ein gesetzliches Instrument - nämlich ein Parlamentarischer Untersuchungsausschuss - zur Verfügung stehe, und forderten die umgehende Schaffung eines solchen Ausschusses.

Ohne substanziellen, öffentlichen Druck oder eine Katastrophenentwicklung ist es höchst unwahrscheinlich, Ergebnisse über einen Parlamentarischen Untersuchungsausschuss zu erzielen, welche die Bevölkerung vor den Folgen der militärischen Experimente schützen könnte.

Ein akuter Mangel demokratischer Instrumente innerhalb des EU-Systems, das Delegieren wichtiger Entscheidungen an nicht gewählte Kommissare, ist ein Beispiel. Ein weiterer ist der Mangel des EU-Parlaments und der EU Bürger, die von der NATO geführten militärischen Aktivitäten zu beeinflussen. Hinzu kommt der generelle Mangel an Transparenz, was geheime militärische Operationen in EU- Ländern angeht. Dies sind nur einige unter den Stolpersteinen, welche das Vorankommen in der Frage “Geo-Engineering” und „Wetter-Modifizierung“ beeinträchtigen - obwohl diese Operationen oder Experimente die allgemeine Bevölkerung tatsächlich direkt betreffen können! Teilnehmer der Konferenz unterstrichen die Notwendigkeit der öffentlichen Information und Initiative.

Einige der Konferenzsprecher gaben zu verstehen, dass sie versuchen werden, die Aufmerksamkeit der europäischen öffentlichen Meinung auf das zu lenken, was sie als Verstoß gegen europäische Prinzipien ansehen:

  • der Angriff auf die Umwelt und die Gesundheit der Bürger und
  • die stille Komplizenschaft über das Verheimlichen von extrem ernstem schweren Fehlverhalten mit rechtlicher und strafrechtlicher Verantwortung.

Quelle: Englischer Originalartikel von Christof Lehmann (nsnbc international): http://nsnbc.me/2013/04/13/eu-conference-on-weather-modification-and-geo-engineering-reiterates-1999-demands-for-transparency-and-democratic-control/democratic-control/