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Miomojo: Vegane Modeartikel aus Kaktusleder und Apfelschalen

Freigeschaltet am 24.12.2020 um 15:30 durch Andre Ott
Äpfel: Diese blühen in Gesellschaft richtig auf.
Äpfel: Diese blühen in Gesellschaft richtig auf.

Bild: Ulrika Samnegård

Ein italienisches Modelabel namens Miomojo wechselt von klassischer Lederproduktion zu veganer Herstellung aus Alternativen wie sogenanntes Kaktusleder und Apfelschalen. Dies ist die Geschichte von Claudia Pievani, einer Italienerin aus Bergamo. Claudia Pievan hatte im Jahr 2014 so etwas wie eine Erleuchtung. Darüber berichtet das Portal "Gute Nachrichten".

Weiter berichtet das Portal: "Sie war viele Jahre sehr erfolgreich im Import-Export-Handel beschäftigt, verdiente sehr gut und konnte sich ein Luxusleben leisten. Aber irgend etwas fehlte ihr, sie wollte sich mit etwas beschäftigen, etwas vollbringen, was sie erfüllte und mit dem sie der Gesellschaft etwas Nachhaltiges bieten könnte. Claudia Pievani war schon immer fasziniert von modischen Dingen, aber es frustrierte sie zunehmend, dass für Modeartikel sehr oft unschuldige Tiere leiden und sterben mussten. Und so stellte sie mit ihrer 2012 gegründeten Firma Miomojo auf hochwertiges veganes Leder zur Produktion diverser Taschen und Rucksäcke um.

Leder war schon immer die Grundlage für luxuriöse Handtaschen o.Ä. und so fragte sich Pievani, ob es möglich wäre, die gleiche Ästhetik zu erreichen, ohne dass Tierleid weiter zu unterstützen. Sie musste aber feststellen, dass alles, was an veganen Produkten auf dem Markt war, weder die Qualität, noch das Design hatten, um damit entsprechende Käufer zu generieren. So begab sie sich von einigen Jahren auf die Suche nach Alternativen, die bezahlbar waren, eine hohe Qualität aufweisen und vegan hergestellt werden konnten.

Im Laufe Ihrer Recherchen erfuhr die Italienerin von Animals Asia, einer Vereinigung, die sich um die Rettung von Asiatischen Schwarzbären kümmert. Die Gallenflüssigkeit der Bären wird industriell benützt und gilt in China als Heilmittel. Sie findet u.a. Verwendung in Shampoos und Zahnpasten. Die Bären führen in der Gefangenschaft ein qualvolles Leben – wie man sich vorstellen kann. Die Animals Asia Foundation sitzt in der Stadt Chengu. Dort finden die Bären eine Zuflucht und können quasi ein zweites, freies Leben nach Jahrzehnten der Ausbeutung und Gefangenschaft führen.

Das war für Claudia Pievani das Schlüsselerlebnis und sie ist stolz, dass sie heute sagen kann, dass ihre Firma Miomojo in den letzten sechs Jahren mehr als 200.000 $ an Animals Asia und an ähnliche Vereine wie Mercy for Animals und Four Paws gespendet hat.

Bis 2022 werden alle Produkte von Momojo aus recycelten, nachhaltigen Materialien sein, wie Glas, Fischernetze, Plastikflaschen oder innovativen neuen Materialien wie Apfelschalen, Kaktusleder und Kaffeesatz.

Das alles wird gemäß der italienischen Sensibilität und dem weltbekannten italienischen Gefühl für Design produziert. Pievani legt Wert darauf, dass die komplette Kollektion in Italien gefertigt wird. Sie zitiert gerne Mahatma Gandhi, der einmal sagte: „Die Größe einer Nation erkennt man an deren Umgang mit Tiere“.

Stark, eine Frau, die in der durchaus umstrittenen Modebranche ihren Weg findet um etwas Gutes für Mensch und Tier zu tun ohne dabei ihre Leidenschaft für die Eleganz und Stil in Sachen Modeaccessoires aufgeben zu müssen. Claudia Pievani packt mit ihrem Unternehmen Momojo an der richtigen Stelle an und ist ein gutes Beispiel, dass es sich lohnt zu kämpfen, wenn man für etwas brennt, auch wenn einem manches mal Steine in den Weg gelegt werden. Mille grazie!

Datenbasis: Alles Infos findet ihr unter miomojo.com

Quelle: Gute-Nachrichten.com.de

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