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Zum Wochenend-Kölsch gibt es jetzt den Muezzin-Ruf: Religionsfreiheit oder staatliche Provokation der Mehrheitsgesellschaft?

Archivmeldung vom 11.10.2021

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 11.10.2021 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Sanjo Babić
Moschee in Köln-Ehrenfeld
Moschee in Köln-Ehrenfeld

Foto: © Raimond Spekking / CC BY-SA 4.0 (via Wikimedia Commons)
Lizenz: CC BY-SA 4.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Politik und Medien haben das Thema mit ihren Diversity-, Toleranz- und Multikulti-Ideologien längst ausgeblendet. Dennoch findet sie Jahr für Jahr, Monat für Monat, Tag für Tag statt: die Islamisierung Deutschlands. Zum einen über die Kreißsäle, schließlich bevölkern muslimische Schüler jetzt schon oft bis zu 90 Prozent der Klassen an deutschen Großstadtschulen. Dies berichtet Josef Kraus auf dem Portal "Reitschuster.de".

Weiter berichtet Kraus: "Zum zweiten, weil so ziemlich alle angesagte Politik und die Mainstreammedien nichts dabei finden, wenn die Islamisierung sogar mittels Schariarisierung in Parallelgesellschaften mit eigenen Rechtssystemen stattfindet. Drittens auch hochgradig symbolisch (der 3. Oktober liegt nicht lange zurück) durch eine Vereinnahmung des Tages der Deutschen Einheit und seine Umwidmung zum Tag der offenen Moschee.

Aber bitte doch! Es geht doch um Integration und Toleranz. Niemand möge sich „islamophob“ aufregen über Kernbestände islamischer Kultur, wie sie mitten in Deutschland praktiziert werden: über Mehrfachehen, Kinderehen, die Beschneidung von Mädchen, Scharia-Gerichte, Ehrenmorde, die Ideologie der Inferiorität von Frauen bis hin zur Missachtung von Lehrerinnen durch muslimische Schüler, drastische Strafen für Ehebruch, Homophobie, importierten Antisemitismus, die Verklärung von Massenmördern als Märtyrer sogar durch muslimische Schüler an deutschen Schulen, die Einheit von Moschee und Staat … nicht einmal die Kirchen sind bereit, Grenzen zu ziehen. Denn es glauben ja alle miteinander angeblich an den einen Gott, ob es nun Allah oder der Christengott ist. Ist doch egal. Vergessen wir einfach, dass der Islam die Dreieinigkeit des Christengottes als Polytheismus radikal ablehnt! „Dialog“ ist angesagt.

Und Integration und Toleranz sind angesagt. Fragt sich nur, wer sich hier wohin zu integrieren hat. Und fragt sich nur, ob nicht bei einer Konfrontation von (Hyper-)Toleranz und Intoleranz immer die Intoleranz obsiegt. Nein, es ist keine Frage: Hypertoleranz öffnet den Feinden der offenen Gesellschaft die Tore. Wie einem Trojanischen Pferd des Totalitarismus.

Wieder ein Türchen für ein Trojanisches Pferd hat nun die Kölner Oberbürgermeisterin Henriette Reker (2015 erstmals, 2020 wiedergewählt, 64 Jahre alt, parteilos) aufgemacht. In einem Modellprojekt soll an Kölner Moscheen bald zum Freitagsgebet gerufen werden dürfen. Wie die Stadtverwaltung soeben mitteilte, wurde ein zunächst auf zwei Jahre befristetes Modellprojekt gestartet. Wetten, dass das Modellprojekt im Jahr 2023 als erfolgreich evaluiert wird!?

Moscheegemeinden können nun auf Antrag und unter bestimmten Auflagen ihre Gläubigen zum mittäglichen Freitagsgebet rufen. Zu den Auflagen gehört, dass der Gebetsruf nicht länger als fünf Minuten dauert, und zwar in der Zeit zwischen 12 und 15 Uhr. Für die Lautstärke gibt es eine Höchstgrenze, die je nach Lage der Moschee (es gibt davon 41 in Köln) festgelegt wird. Jede Gemeinde muss zudem einen Ansprechpartner benennen, der Fragen aus der Nachbarschaft beantwortet und mögliche Beschwerden entgegennimmt. „Entgegennimmt“ und in den Papierkorb wandern lässt!

Apropos Frau Reker: Das ist die, die gegen Übergriffe muslimischer Antänzer in einer Silvesternacht die „Armlänge“ erfunden hat. Sie wertete das Muezzin-Vorhaben quasi qua Präventivschlag als „Zeichen der gegenseitigen Akzeptanz der Religion“ und als „Bekenntnis zur grundgesetzlich geschützten Religionsfreiheit“. Denn, so Henriette Reker weiter, „muslimische Mitbürgerinnen und Mitbürger seien ein fester Teil der Kölner Stadtgesellschaft“. „Wer das anzweifelt, stellt die Kölner Identität und unser friedliches Zusammenleben infrage“, so Reker und weiter: „Wenn wir in unserer Stadt neben dem Kirchengeläut auch den Ruf des Muezzins hören, zeigt das, dass in Köln Vielfalt geschätzt und gelebt wird.“

Na Bravo! Dann können wir uns ja noch auf so manchen Besuch Erdogans in Köln vorbereiten. Die Kölner Oberbürgermeisterin hat ihm den roten Teppich ausgerollt. Ob Erdogan dafür Kirchenglocken in Ankara oder Istanbul läuten lässt??? Erdogan wäre jedenfalls nicht Erdogan, wenn er diesen (fußballerisch gesprochen) Steilpass liegenließe. Schließlich hat er Köln sehr nachhaltig ja schon mindestens zweimal seine Aufwartung gemacht. Am 29. September 2018 war er der Stargast, als die DITIB-Zentralmoschee in Köln-Ehrenfeld mit Platz für 1.200 Muslime eingeweiht wurde. Und im Februar 2008 hatte er in der Kölner Arena vor 16.000 Landsleuten – mitten in Deutschland – Wahlkampf für sich betrieben und gegen jede Assimilation seiner Landsleute gewettert, denn diese sei ein „Verbrechen gegen die Menschlichkeit“.

So, liebe Kölner, vor allem wenn ihr Reker gewählt habt, nun wisst ihr, bei wem ihr euch zu bedanken habt, wenn ihr freitags zwischen 12 und 15 Uhr den Start ins verdiente Wochenende mit einem Kölsch feiern wollt. Ab sofort schallt euch womöglich dann 41-mal der Muezzin-Ruf entgegen, der in deutscher Übersetzung laut Zentralrat der Muslime lautet: „Allah ist der Allergrößte (4-mal). Ich bezeuge, dass es keinen Gott außer Allah gibt (2-mal). Ich bezeuge, dass Muhammad der Gesandte Allahs ist (2-mal).“

Das heißt: Trinkt euer Kölsch, liebe Kölsche, solange es der Muezzin nicht für „haram“ erklärt. Denn Islam und Alkohol geht gar nicht zusammen. Aber vielleicht bittet Frau Reker die Imame oder gar Erdogan dann ganz mutig um Duldung des Kölschtrinkens. Ein Vorbild dafür hätte sie ja: Angela Merkel hatte in einem Anflug von Courage im Juli 2016 Muslime um Toleranz für den Schweinefleischkonsum der Deutschen gebeten."

Quelle: Reitschuster

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