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Frühere Welser „Wurstinsel“ könnte in zeitgemäßerer Version aufleben

Archivmeldung vom 02.12.2021

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 02.12.2021 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Sanjo Babić
Bild: Guggenbichler /WB / Eigenes Werk
Bild: Guggenbichler /WB / Eigenes Werk

Mit einem Würstlstand der gehobenen Art, sowohl im Hinblick auf sein Erscheinungsbild als auch auf das Warenangebot, möchte der umtriebige und ideenreiche Gastronom in Pension, Eduard Hauser, die Welser Innenstadt bereichern. Dies berichtet das Magazin "Wochenblick.at".

Weiter berichtet das Magazin: "Mit dem Verschwinden der legendären „Wurstinsel“ auf dem Kaiser-Josef-Platz und dem dort tätig gewesenen Wurstverkäufer Kohlbauer, verloren die Welser auch einen wichtigen zentralen Ort der Kommunikation. Den würde Edi Hauser, der frühere Heurigen- und nachmalige Stadthotelbetreiber, seiner Heimatstadt gern wiedergeben. Als Aufstellungsplatz für die neue Street-Food-Koje, in der bodenständige, klassische Schnellgerichte der gehobenen Art zu normalen Preisen vertrieben werden sollen, schwebt Hauser die freie Fläche vor dem Raika-Gebäude am Fußgängerübergang an der Ringstraße vor.

Alternative zu Mc Donalds und Kebab-Buden

Der Platz zwischen den beiden Fußgängerzonen Bäckergasse und Ringstraße wäre der ideale Standort, ist Hauser überzeugt. Dort herrsche schon jetzt ein reger Passantenverkehr, doch in Zukunft könnten sich dort auch noch verstärkt Studenten (von der Fachhochschule), Familien, die schnell was essen wollen (aber nicht bei McDonald oder bei einer Kebab-Bude) sowie Nachtschwärmer und auch Feinschmecker treffen.

Denn sogenanntes inferiores Essen soll an dem neuen Würstlstand nicht angeboten werden. Bei inferiorem Essen handelt es sich meist um Lebensmittel, die aufgrund ihrer Geringwertigkeit nicht mehr so gefragt sind, weshalb Hauser auch nur Produkte anbieten möchte, deren Grundstoffe von regionalen Partnern aus fairer, nachhaltiger und gesunder Produktion kommen.

Regionale und hochwertige Produkte

Er könnte sich vorstellen, mit Original-Currywürsten und deren klassische Sauce zu punkten, aber auch mit original belgischen Pommes Frites, die nach einem ganz bestimmten Verfahren hergestellt werden. Aber auch knusprige Fleischlaibchen mit echtem Erdäpfel-Püree, knackige und richtig zubereitete Käsekrainer und auch Bosna-Würste „nach Art der Salzburger Getreidegasse“ will Hauser auf der Angebotspalette haben. Da das Auge bekanntlich mitisst, sollte der Stand, an dem die kleinen Köstlichkeiten verabreicht werden, auch attraktiv und gediegen gestaltet sein und sich gefällig einfügen in die ihn umgebende Architektur an der Ringstraße."

Quelle: Wochenblick

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