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Gesundheitspersonal gegen Impfzwang: Tausende fordern Freiheit bei Wien-Demo

Archivmeldung vom 11.09.2021

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 11.09.2021 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Sanjo Babić
Bild: Alois Endl / WB / Eigenes Werk
Bild: Alois Endl / WB / Eigenes Werk

Tausende Menschen kamen nach Wien, um friedlich gegen die Corona-Diktatur, die ihre Zweiklassen-Gesellschaft weiter vorantreibt, zu protestieren. Neuerlich war es ein Querschnitt der Bevölkerung, der sein Gesicht zeigte. Für viele Teilnehmer unverständlich ist etwa der Druck der Regierung auf Ungeimpfte, insbesondere auf Jugendliche. Dies berichtet das Magazin "Wochenblick.at".

Bild: Alois Endl / WB / Eigenes Werk
Bild: Alois Endl / WB / Eigenes Werk
Bild: Alois Endl / WB / Eigenes Werk
Bild: Alois Endl / WB / Eigenes Werk

Weiter berichtet das Magazin: "Nach dem Treffpunkt am Hauptbahnhof spazierten sie zur großen Kundgebung im Resselpark bzw. am Karlsplatz. Prominente Akteure des Widerstands traten als Redner auf. Ein emotionaler Höhepunkt: Auch eine das Pflege- und Gesundheitspersonal protestierte zahlreich an diesem Tag.

Gesundheitspersonal protestiert gegen den Impfzwang

Diese hatten bereits im Vorfeld ihre Berufskollegen animiert, sich ihnen anzuschließen. Im Vorjahr noch als „Helden der Krise“ stilisiert, zwingt man diese nun zur Impfung. In Wien und Niederösterreich ist etwa die Neuanstellung ohne doppelte Impfung nicht mehr möglich, an der Innsbrucker Uni ist es nicht einmal mehr möglich, als Ungeimpfter ein Medizin-Studium zu absolvieren. Die Pfleger und Ärzte kritisieren, dass die Regierenden ihr soziales Engagement mit einer Pflicht zu bedingungslosem Gehorsam verwechseln würden.

Gerade vor der angeblichen Überlastung des Gesundheitssystems können sie nicht verstehen, weshalb man ihnen eine Verpflichtung zur Impfung angedeihen lassen will: „Ihr könnt über unseren Dienstplan und Löhne entscheiden, aber nicht über unseren Körper!“, so ein Flugblatt zum Protest. Der anberaumte Protest am Bundeskanzleramt machte ab etwa 12:30 Uhr einen Anfang – und der Zulauf war größer, als manche wohl dachten. Sogar die „Krone“ bezieht sich auf Angaben der Exekutive, wonach sich etwa 500 Menschen eingefunden hätten – vermutlich waren es weitaus mehr.

Impfpflicht: Ihrer Tochter wurde Lebenstraum zerstört

In ihrer Rede sprach Organisatorin Katja Reithofer, die selbst zwei Jahrzehnte an Erfahrung im Gesundheitsbereich etwa den Impfzwang an Pflegeschulen an: Vor einigen Wochen erhielt ihre 17-jährige Tochter, die in die Fußstapfen ihrer Eltern treten wollte, einen Brief, der sie an die 1G-Regel erinnerte: „Das heißt für meine Tochter fällt der Gesundheitsberuf flach.“ Damit habe man einer gesunden Person mit einer einzigen Mail den ganzen Lebenstraum zerstört. Durch die Einführung solcher Maßnahmen pfeife man offenbar auch auf zukünftiges Personal.

Der Druck begann aber schon vor acht Monaten, weil man „ohne Rücksicht auf Verluste“ auf die Durch-Impfung des Medizin-Personals drängte – ein „massiver Eingriff in unsere Grundrechte“. Man werde „bedrängt, gezwungen, gemobbt“. Dabei stelle sie sich die Frage, wovor die Vakzine schützen sollen, die obendrein keine Langzeitstudien aufweisen würden: Die Infektionskette sei nicht unterbrochen, es sei keine sterile Immunität. Das geimpfte Personal, das es besser wissen müsste, arbeite am Patienten – und Ungeimpfte müssten den ganzen Tag mit FFP2-Masken herum laufen.


Spaltung durch Druck und Propaganda

Sie fragte sich zudem, weshalb ausgerechnet während einer sogenannten Pandemie sogar Krankenhäuser geschlossen wurden und Gesundheitspersonal in Kurzarbeit geschickt wurden. Beim Impfzwang gebe es ein Machtgefälle: „Ob es Kollegen oder Direktoren sind: Sie alle glauben, mit dem Stich hätten sie das recht uns zu mobben, denunzieren und unter Druck zu setzen.“ Dabei gelte für alle Menschen in Österreich, dass man in einem freien Land mit Grund- und Menschenrechten lebe. Dies bedeute auch Eigenverantwortung bei der Gesundheit. Keine Regierung und kein Arbeitgeber dürfe bei einer solch höchstpersönlichen Entscheidung mit Konsequenzen drohen.

Die Bundesregierung versuche sich nun mit einer „Intensivbetten-Lügen“. Die Behauptung, dass die Intensivmedizin durch ungeimpfte Personen belegt sei, sei unwahr. Es sei nämlich sehr wohl so, dass doppelt und dreifach Geimpfte die Betten belegen. Für die Impfung der restlichen 16 Prozent der Impfbaren fahre man nun aber mit dreister Propaganda auf. Es sei ein „psychologischer Krieg“ gegen die Menschen. Die Regierung wolle die ganze Bevölkerung wegen einer Sterberate von 0,05 Prozent durchimpfen – und nehme dafür auf sogar die gesellschaftliche Spaltung in Kauf. Der „Schutz“-Rhetorik von Sebastian Kurz & Co. erteilte sie ebenfalls eine klare Absage.

Tausende auch bei großer Hauptkundgebung

Auch bei der Hauptkundgebung war die Stimmung gut. Der Ärger über die Regierenden war deutlich hör- und sichtbar – aber die Bürger trugen ihn friedlich auf die Straße. Obwohl man mehr als 1.000 Polizisten abgestellt hatte und in der allgemein herbeigeschriebenen Panik sogar Streifenwägen vor Medienhäusern geparkt wurden, mussten schließlich sogar gekaufte Mainstream-Medien eingestehen: In Wien demonstrieren heute keiner gefährlichen „Schwurbler“, sondern ganz normale Menschen, die für die Grundrechte einstehen. Dabei waren einige von ihnen insbesondere überrascht, dass sich unter den Demonstranten durchaus auch Geimpfte befanden, die trotzdem keine Zweiklassen-Gesellschaft für ihre Mitmenschen wollen.

Dabei kamen laut Demo-Organisator Martin Rutter bis zu 4.000 Menschen, um ihren Unmut zu bekunden. Die Polizei sprach von 1.000 bis 2.000 Personen – das Videomaterial vor Ort zeigt allerdings, dass diese Schätzung zu konservativ ist. Auch Rutter sprach die Problematik mit der Impfung an und erwähnte die Vielzahl an Nebenwirkungen. Zudem mahnte er davor, wohin die Spaltung der Herrschenden führen könnten und nannte die Quarantänelager in Australien, die ihn an sowjetische Gulags erinnern. Für die gleichgeschaltete Systempresse sind das alles freilich „Falschnachrichten“. Todesfälle in Altersheimen nach Impfungen seien „wildeste Theorien“, so ein Medium, das sich in der Live-Berichterstattung beschwerte, dass „kritische Medien nicht gerne gesehen“ wären.

Friedlicher Spaziergang rundet erfolgreichen Demo-Tag ab

Zur Stunde (Stand 17:15 Uhr) findet nach dem offiziellen Ende der Kundgebung ein ausgiebiger Spaziergang durch die Innenstadt statt. Der Zug über die linke Wienzeile und den Gürtel entlang soll zum Westbahnhof führen. Bereits zum Höhepunkt der ersten Welle der Freiheits-Demos zwischen Jänner und März gab es dabei eindrucksvolle Bilder von Bürgern, die sich von Kurz & Co. nicht länger auf den Kopf spucken lassen wollten. Aus tausenden Kehlen erschallte damals die Parole „Kurz muss weg!“ Auch am heutigen Samstag war diese Forderung ein Dauerbrenner.

Derzeit sieht es nicht danach aus, dass die Polizei diesmal eine Eskalationstaktik gegen ie Spaziergänger fährt. Ganz anders als im Frühjahr: Im März kam es dabei zu einer schikanösen Einkesselung – sowie unfassbaren Falschnachrichten aus dem ÖVP-geführten Innenministerium über einen angeblichen „Sturm auf ein Versicherungsgebäude“. Nicht zuletzt dank der Berichterstattung freier Medien wie Wochenblick, der damals hautnah vor Ort aus dem Kessel berichtete, stellten sich die Horror-Geschichten Nehammers allerdings schnell als gänzlich unwahr heraus."

Quelle: Wochenblick

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