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Innovative Mobilität: "Gas" geben ohne Reue

Archivmeldung vom 18.08.2009

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 18.08.2009 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Weltrekord-Fahrzeug Audi A4 B7 Quattro: Jetzt fuhr der mit Biogas angetriebene Bolide auf einer Teststrecke 364,6 km/h und übertraf damit den alten Weltrekord, der 1984 mit einem Bugatti aufgestellt wurde, um knapp 20 km/h. Bild: TÜV Rheinland
Weltrekord-Fahrzeug Audi A4 B7 Quattro: Jetzt fuhr der mit Biogas angetriebene Bolide auf einer Teststrecke 364,6 km/h und übertraf damit den alten Weltrekord, der 1984 mit einem Bugatti aufgestellt wurde, um knapp 20 km/h. Bild: TÜV Rheinland

Hohe Motorleistung bei geringen CO2-Emissionswerten - das dies möglich ist, beweist eindrucksvoll ein Weltrekordversuch, den das Saarbrücker Kompetenzzentrum für Gasantriebe von TÜV Rheinland initiierte.

Genau 364,6 Kilometer pro Stunde erreichte der vom Kölner Prüfunternehmen beauftragte Autotuner Alfons Hohenester mit einem mit Biogas angetriebenen Audi A4 B7 Quattro - und übertraf damit den alten Weltrekord für Gas-Fahrzeuge von 1984 um knapp 20 km/h. "Dieser Rekord dokumentiert, dass sich Fahrspaß und Ökologie nicht ausschließen müssen. Zugleich unterstreicht er die umfassende Kompetenz von TÜV Rheinland in Sachen alternative Antriebe", betont Dr. Stefan Behrning, Leiter des Kompetenzzentrums für Gasantriebe von TÜV Rheinland in Saarbrücken. Sein Team hatte maßgeblich an der Entwicklung des Rekordfahrzeugs mitgewirkt.

Dabei sind Gasantriebe nicht nur für Rekordfahrten interessant. Auch für den "normalen Autofahrer" sind sie heute eine echte Alternative. Denn durch die im Vergleich zu Diesel und Benzin günstigeren Kraftstoffpreise schont er nicht nur das Portemonnaie, sondern der erheblich geringere CO2-Ausstoß beruhigt auch das ökologische Gewissen - bei überschaubaren Kosten für die Umrüstung. Systeme für komprimiertes Erdgas (CNG = Compressed Natural Gas) sind bereits für circa 4.000 Euro zu haben, die Umrüstung auf Auto- bzw. Flüssiggas (LPG = Liquified Petroleum Gas) schlägt mit rund 2.500 Euro zu Buche. Die teurere Erdgasumrüstung wird jedoch von zahlreichen Gasversorgern mit Zuschüssen gefördert.

Wichtig bei beiden Systemen: Diese unbedingt von einem amtlich anerkannten Sachverständigen an einer der TÜV Rheinland-Prüfstellen nach der deutschen Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung checken lassen. "Unsere Fachleute - Ingenieure mit einer zweijährigen Zusatzqualifikation - prüfen zum Beispiel genau, ob alle Komponenten der Gasanlage zugelassen sind und sicher eingebaut wurden", erklärt Dr. Stefan Behrning. "Zudem stellen sie die bei Gasantrieben erforderlichen Abgasgutachten aus." Ein Beweis für das umfassende Know-how und die führende Rolle von TÜV Rheinland im Bereich Gasantriebe.

Quelle: TÜV Rheinland

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