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E-Zigaretten: Fluch oder Segen?

Archivmeldung vom 02.03.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 02.03.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Elektrozigarette, Typ „eGo-T“ (aufgeschraubt bzw. gebrauchsfertig) mit einsetzbaren weißen Liquidtanks (Mundstück) und Ladegerät
Elektrozigarette, Typ „eGo-T“ (aufgeschraubt bzw. gebrauchsfertig) mit einsetzbaren weißen Liquidtanks (Mundstück) und Ladegerät

Foto: Sigismund von Dobschütz
Lizenz: CC-BY-SA-3.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

In letzter Zeit häufen sich Artikel zu E-Zigaretten, deren Inhalte nicht immer dem neuesten Stand der Forschung entsprechen. Als verantwortlich handelndes Unternehmen, das seine seit Jahren in den USA bewährten Produkte nun auch in Deutschland vertreibt

Die E-Zigarette wurde als Alternative zum Rauchen auf den Markt gebracht. Ihr Ziel war es, die Ansprüche von Süchtigen in einer Weise zu erfüllen, die genussvoll ist, aber gleichzeitig die mit dem Nikotingenuss bisher verbundenen Nebenwirkungen mindert. Der Markt ist bis heute nur schwach reguliert â€" was ganz und gar nicht im Interesse der Beteiligten ist.

Bis zu einem gewissen Grad sind sich aber alle heute erhältlichen Produkte ähnlich. Trotz entgegengesetzter Behauptungen gibt es eine Reihe von Untersuchungen, die belegen, dass die im Zigarettenrauch enthaltenen schädlichen Verbindungen in der E-Zigarette (im Falle von nikotinhaltigen elektrischen Zigaretten natürlich mit Ausnahme von Nikotin) gar nicht enthalten sind. Der Anteil eventuell schädlicher Substanzen im ausgeatmeten Dampf liegt entweder unter den Grenzwerten oder ist zu gering, um messbar zu sein. Deswegen sind schon zahlreiche Raucher aufs Dampfen umgestiegen (aus welchen Gründe sehen Sie hier (http://greensmoke.de/warum_sollen_sie_zu_e_zigaretten_wechseln" title="Warum auf Green Smoke E-Zigaretten wechseln?" target="_blank)) â€" ihre Zahl soll allein in Deutschland 1-2 Millionen betragen. Gerade darum ist es ausgesprochen Wichtig, Klarheit bezüglich der Wirkung und der Rechtslage zu schaffen.

Mit nikotinhaltigen E-Zigaretten ist es möglich, dem Körper nicht nur Nikotin zuzuführen, sondern dies auch zu geniessen und zwar ohne die Mitmenschen zum Passivrauchen zu zwingen und mit Teer, Rauchgerüchen, Kippen und Asche zu belästigen. Beim Dampfen entstehen keine Partikel, die sich in Textilien festsetzen, und es entsteht kein Mundgeruch. Da elektrische Zigarette nicht angezündet werden müssen und kein Verbrennungsvorgang stattfindet, besteht auch keine Brandgefahr. Deshalb dürfen E-Zigaretten auch in vielen rauchfreien Zonen genossen werden.

Alles in allem hat die E-Zigarette das Potential, einen den Mitmenschen gegenüber etwas verantwortungsvolleren, Kompromisse ermöglichenden Nikotingenuss zu bieten.

Der Markt in Deutschland für elektrische Zigaretten

Der Markt für elektrische Zigaretten in Deutschland hat sich in den letzten Jahren sehr stark verändert, da das tabaklose Rauchen ansprechender für viele Menschen geworden ist.

Was sind elektrische Zigaretten?
Die elektrischen Zigaretten bilden eine Alternative zu den Zigaretten der Tabakindustrie und werden aufgrund des nicht enthaltenen Tabaks als gesünder angesehen als die "normalen" Zigaretten. Fast alle der auf dem Markt auftauchenden E-Zigaretten beruhen auf einem Verdampfungsprinzip, bei dem das e-Liquid als zu verdampfende Flüssigkeit mithilfe des Kapillareffekts eines Dochtes aus Metall- oder Glasfasergeflecht von einem Tank zu einer kleinen Heizspirale gelangt. Je nach Modell wird diese entweder per Knopfdruck oder automatisch beim Ziehen aktiviert. Die Depots, in denen sich das e-Liquid befindet, sind unterschiedlich gross und können wieder nachgefüllt werden. Bei E-Zigaretten sollte die Nachfüllung des Tanks allerdings nicht öfter als drei Mal erfolgen, da ansonsten die Hygiene gefährdet wird. Die Dampflösung enthält ausserdem keinen Tabak und nur auf Wunsch Nikotin, sodass keine ungewünschten Giftstoffe eingeatmet werden. Gesellschaftlich ist diese Art zu Rauchen auch, da weder unangenehme Stoffe die nahe Umgebung verpesten, noch Schäden durch das Passiv-Rauchen entstehen.

Ist das Rauchen von elektrischen Zigaretten gesünder?
Elektrische Zigaretten vom Liquidshop Brandenburg (http://www.liquidshop-brandenburg.de/) basieren auf einer Substanz, der e-Liquid, welche sowohl nikotinhaltig, als auch nikotinfrei sein kann. Beim Betätigen einer Elektronik verdampft das e-Liquid und bildet derartig einen Wasserdampf. Vorteilhaft bei dem Rauchen von E-Zigaretten ist, dass der Konsument ausser dem gegebenenfalls enthaltenen Nikotin keine schädlichen Substanzen zu sich nimmt, die bei dem Verbrennungsprozess von herkömmlichen Zigaretten tausendfach entstehen. Ausserdem werden die e-Liquids aus einer Apothekerherstellung gewonnen und sind selbst bei Nikotingehalt frei von krebserregenden Schadstoffen. Trotz der Tatsache, dass bei E-Zigaretten lediglich Wasserdampf inhaliert wird, bleibt der Geschmack, der durch die Aromastoffe entsteht und dem Raucher das Gefühl gibt, eine gewöhnliche Tabak-Zigarette zu rauchen, erhalten. Auf diese Weise kann der Raucher seinen Nikotingehalt schrittweise reduzieren.

Vorstellung des Unternehmens Liquidshop Brandenburg
Unser Unternehmen Liquidshop Brandenburg bietet Rauchern die Möglichkeit einer Alternative für das Rauchen von herkömmlichen Zigaretten der Tabakindustrie. Mit dem ursprünglich in den 1960er Jahren von Herbert A. Gilbert entworfenen Prinzip der elektrischen Zigarette und der Entwicklung des heutigen Modells im Jahr 2003 durch den Chinesen Hon Lik wurde das Rauchen der E-Zigarette zu einem neuartigen Trend.

Interview mit Geschäftsführer Herr Händel

WuP: Die Vermarktung von elektrischen Zigaretten ist kein Beruf, den man sich in seiner Kindheit ausgemalt hat. Wie sind Sie dazu gekommen, in dieses Geschäft einzusteigen?

Herr Händel: Erstens bin ich dadurch dazu gekommen, weil viele aus meinem Bekanntenkreis "normale" Zigaretten rauchen und ich beruflich auch mit vielen Kollegen zu tun hatte, die sowieso richtig viele Zigaretten am Stück geraucht haben, also ein bis zwei Schachteln am Tag. Für Passivraucher ist das sehr unangenehm. Man möchte sich allerdings auch nicht ausgrenzen. Gerade im kaufmännischen Bereich, wo ich acht Jahre lang gearbeitet habe, ist es so, dass man sich als Nichtraucher ebenfalls zu den Rauchern gesellt hat, weil man sich als Abteilungsleiter oder eben dann auch als Chef nicht ausgrenzen wollte. Zufällig bin ich durch das Internet auf die E-Zigaretten aufmerksam geworden und habe das Angebot bekommen, diese auch als sogenannter Zwischenhändler anzubieten. Deshalb habe ich die offizielle Lizenz von Liquidshop.eu bekommen, welche den Sitz in Spanien haben. Mit ihr darf ich hier vor Ort verkaufen und habe ausserdem die Genehmigung bekommen, das Unternehmen über meinen I-Pad-Online-Shop zu betreiben

WuP: Was macht Ihr Unternehmen so besonders?

Herr Händel: Unser Unternehmen ist mit europäischen Produkten auf dem Markt, den sogenannten Liquids. Diese Flüssigkeiten, die verdampft werden, sind nach europäischem Apothekergesetz hergestellt. Es gibt auf dem Markt viele Billigprodukte, beispielsweise aus China oder Fernost. Da kostet die Flasche zwei bis drei Euro, man weiss aber nicht, was herein gemischt wurde. Im Vergleich dazu hat die europäische Herstellung besonders im Bereich der Pharmazie eine sehr hohe Anforderung. Es gibt mittlerweile auch rein deutsche Produkte, die ich in naher Zukunft ebenfalls im Sortiment aufnehmen werde.

WuP: Wie kam es zur Gründung von Liquidshop Brandenburg?

Herr Händel: Unser Hauptunternehmer ist Liquidshop.eu und ich dachte mir, dadurch, dass ich sehr viel in Brandenburg unterwegs bin, wähle ich den Namen Liquidshop Brandenburg, weil der Name immer an einen Liquidshop angebunden sein sollte. Da wir dem Liquidshop.eu angehören, müssen wir uns die Lizenz zum Verkauf der Produkte erst erfragen. Zurzeit besitzen wir etwa 60% des gesamten Produktumfanges und dürfen diese im Liquidshop Brandenburg verkaufen, sowohl vor Ort als auch Online.

WuP: Werden im Schnitt mehr elektrische Zigaretten oder Zigarren verkauft?

Herr Händel: Eindeutig die Zigaretten. Bei den elektrischen Zigarren habe ich bisher nur selber eine gekauft. Die war ein Geschenk für den Opa meiner Freundin. Ansonsten sind die handlichen, kleinen Mini-Zigaretten, das heisst also unser Klassiker, die Ultra-Slim, die man mit ihren nur knapp neun Zentimetern auch in die Hosentasche stecken kann. Anfang des Jahres sind aber auch die Mini-e-Pfeifen, welche den Zigarren sehr ähneln, stark nachgefragt worden. Nichtsdestotrotz sind die Klassiker die kleine Ultra-Slim oder bei starken Rauchern, die versuchen, den Rauch mit zu inhalieren, werden die Power-Slim-Zigaretten gewählt, bei denen der gewünschte Dampf entsteht. Die e-Zigarre als solches ist eher ein Randprodukt.

WuP: Welche Geschmacksrichtung ist am beliebtesten?

Herr Händel: Es gibt inzwischen über 70 Geschmackssorten aber die am häufigsten bestellte ist die Sorte MB-Tabak von Marlboro, weil sie eben den bekannten Tabakgeschmack bietet. Allerdings haben bei Nachbestellungen der Flüssigkeit die fruchtigen Geschmackssorten die Oberhand gewonnen, da es auch darum geht, wirklich von dem Rauchen abzulassen. Viele der Kunden kaufen e-Zigaretten, um von der Sucht des Rauchens wegzukommen und vor allem, um die Menge des gerauchten Nikotins zu reduzieren und sich schliesslich ganz von dem Schadstoff zu lösen.

WuP: Haben Sie sich selbst auch schon einmal an Ihren Produkten versucht?

Herr Händel: Ich selber nicht, weil ich absoluter Nichtraucher bin. Das ist ein Punkt, der meine Kunden verwundert aber dadurch, dass ich in meinem beruflichen Werdegang aktiver Passivraucher war, hat sich das so ergeben. Ich habe es auch in meinem Bekanntenkreis ausprobiert und sie waren hellauf begeistert, bleiben aber trotzdem zum grössten Teil bei ihrer Tabak-Zigarette.

Quelle: Green Smoke Europe GmbH / Liquidshop Brandenburg (News4Press)

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