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Umfrage: 77 Prozent der Deutschen erwarten von Elektroautos mehr als von Benzinern

Archivmeldung vom 04.03.2014

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 04.03.2014 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Doris Oppertshäuser
Elektroauto beim Aufladen
Elektroauto beim Aufladen

Foto: Michael Movchin
Lizenz: CC-BY-SA-3.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Die Umwelt allein verfehlt als Kaufargument für ein Elektroauto das Ziel. Mehr als drei Viertel der Bundesbürger erwarten von Elektrofahrzeugen mehr als nur eine ökologische Alternative zum klassischen Verbrennungsmotor. 63 Prozent der Deutschen reizt der elektrisch getriebene Untersatz nur dann, wenn die Leistungsdaten herkömmlichen Motorisierungen zumindest gleichkommen. Digitale Helfer, die Verkehrsdaten auswerten und so das Fahren erleichtern, stellen dagegen Kaufanreize dar. Zu diesem Ergebnis kommt eine bevölkerungsrepräsentative Umfrage der Unternehmensberatung Q_PERIOR. 1.000 Bundesbürger wurden befragt.

73 Prozent der potenziellen Kunden wünschen sich beispielsweise, Parkplätze in der Stadt oder im Parkhaus über das Fahrzeug zu reservieren. 55 Prozent stellen sich vor, dass Automobile bereits in fünf Jahren weitgehend automatisch parken und auch bei längeren Strecken selbständig das Steuer übernehmen. Die Fahrer zeigen sich sogar bei auf den ersten Blick ausgefallenen Ideen erstaunlich offen. So kann sich fast jeder Dritte vorstellen, über das Netz zusätzliche Pferdestärken für elektronisch abgeriegelte Motoren zu bestellen, um etwa bei Umzügen oder im Urlaub kurzzeitig mehr Leistung abzurufen.

"Vernetzte Automobile erlauben Herstellern, neue Servicedienste zu entwickeln und über das Internet direkt in die Fahrzeugelektronik zu laden", sagt Thomas Schmid, Verantwortlicher für den Bereich Automotive bei Q_PERIOR. "Technisch sind den Anwendungsmöglichkeiten kaum Grenzen gesetzt. Vielmehr dürfte es jetzt darum gehen, bestehende Systeme auszubauen und einheitliche Standards zu definieren, um Weiterentwicklungen auch von Drittanbietern zuzulassen. Nur so lassen sich genügend Anbieter motivieren, das vernetzte Auto zum Leben zu erwecken, ähnlich wie bei den zahlreichen Apps für das Smartphone."

Viele Autofahrer können sich heute bereits damit anfreunden, Dritte auf die im Fahrzeug gesammelten Informationen zugreifen zu lassen. Acht von zehn potenziellen Kunden wünschen sich beispielsweise, dass Polizei und Feuerwehr das eigene Auto bei Diebstahl oder im Notfall orten dürfen. 73 Prozent wollen intelligenten Verkehrsleitsystemen den Zugriff erlauben, um Ampelschaltungen noch besser am Verkehrsaufkommen auszurichten. 59 Prozent sind sogar damit einverstanden, dass Verkehrsleitstellen in das Navigationssystem eingreifen, um bei Bedarf den Verkehr gezielt umzulenken.

"Die Autofahrer von morgen versprechen sich vor allem mehr Sicherheit", sagt Thomas Schmid. "Auf dem elektronischen Weg Bußgelder zu verteilen oder im Flensburger Zentralregister Punkte einzutragen, findet kaum Unterstützung. Das gilt auch für die Idee einiger Autohersteller, bei ausbleibenden Ratenzahlungen geleaste oder finanzierte Elektrofahrzeuge aus der Ferne abzuschalten."

Quelle: Q_PERIOR AG (ots)

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