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Steyrer FPÖ-Vize-Stadtchef wird zum Lebensretter: Flüchtlingskind aus Fluss gerettet

Archivmeldung vom 21.07.2022

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 21.07.2022 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Sanjo Babić
Bild: zVg RTV / WB / Eigenes Werk
Bild: zVg RTV / WB / Eigenes Werk

Durch sein geistesgegenwärtiges Eingreifen wurde der Vizebürgermeister von Steyr, Helmut Zöttl, am Dienstagnachmittag zum Lebensretter für ein 11-jähriges Flüchtlingsmädchen. Das afghanische Kind trieb im Ennsfluss – drohte zu ertrinken. Zöttl zögerte keine Sekunde: Geschockt, aber unverletzt konnte er die Kleine aus der Strömung bergen. Dies berichtet das Magazin "Wochenblick.at".

Weiter berichtet das Magazin: "Dass der freiheitliche Steyrer Vizebürgermeister Helmut Zöttl ein couragierter Mann des Volkes ist, bewies er am Dienstagnachmittag einmal mehr: Durch laute Schreie wurde Zöttl auf die Notsituation aufmerksam, wie er sagt: “Als ich die Schreie hörte, war ich bei mir im Haus. Ich schaute sofort nach und sah ein Mädchen mitten im Fluss treiben. Es befand sich mehr unter Wasser. Es war offensichtlich, dass das Kind nicht schwimmen konnte!” Für Zöttl war klar: Ohne Hilfe würde das Kind ertrinken.

Bild: zVg RTV / WB / Eigenes Werk

Hier trieb das afghanische Mädchen flussabwärts, Bild: zVg RTV /WB

Mit Wurfsack gerettet

Ohne zu zögern rannte der FPÖ-Politiker durch seine Garage, von wo er seinen Wurfsack, der an einer 20 Meter langen Rettungsleine befestigt ist, mitnahm, hinaus auf den Steyrer Ortskai. Den Wurfsack – der jetzt zum ersten Mal zum Einsatz kam – habe er seit einigen Jahren für eben solche Notfälle dort liegen, sagt Zöttl. Und weiter: “Ich lief ein Stück flussabwärts die Böschung zur Enns hinunter. Dort schleuderte ich dem Mädchen den Wurfsack zu. Es konnte die Leine fassen und sich halten!” Das Kind konnte an Land gezogen werden. Gemeinsam mit einem 34-jährigen Rumänen habe er das Mädchen bergen und über die Böschung nach oben bringen können.

Wäre auch ins Wasser gesprungen

Der 51-jährige FPÖ-Vize-Stadtchef hätte aber auch nicht gezögert, ins Wasser zu springen, um das Mädchen zu retten, erzählt er weiter: “Meine erste Option war der Wurfsack, um sie herauszuholen. Hätte das nicht geklappt, wäre ich auf jeden Fall hineingesprungen, um sie zu retten. Natürlich bin ich froh, dass es mit dem Wurfsack geklappt hat!” Der Steyrer ist erleichtert, dass das Kind wohlauf ist und wieder gesund bei seiner Mama sein kann, wie er sagt: “Ich bin froh, dass sie lebt und es ihr gut geht. Das ist das Wichtigste!”

Bild: zVg RTV / WB / Eigenes Werk

FPÖ-Zöttl: “Habe nur meine Pflicht getan”

Als Held sieht sich Helmut Zöttl nicht, wie er bescheiden zu Wochenblick sagt: “Ich habe lediglich meine Pflicht getan und mache das auch immer so. Wenn ich Schreie oder Probleme wahrnehme, schaue ich sofort was los ist und greife aktiv ein. Ich denke, es ist wichtig, dass wir nicht nur auf uns selbst schauen, sondern uns eben auch um andere kümmern, wenn sie Hilfe brauchen!”

Vermutlich beim Spielen mitgerissen

Das afghanische Mädchen dürfte sich mit anderen Kindern und Erwachsenen auf der gegenüberliegenden Schotterbank beim Ufer befunden haben – beim Zusammenfluss von Enns und Steyr. Vermutlich beim Spielen ist sie mit der starken Strömung mitgerissen worden. Unmittelbar nach der Rettung des Kindes trafen auch die Einsatzkräfte ein. Das afghanische Mädchen wurde von der Rettung untersucht und konnte anschließend geschockt, aber unverletzt, an die Mutter übergeben werden."

Bild: zVg RTV / WB / Eigenes Werk

Bild: zVg RTV / WB / Eigenes Werk

Quelle: Wochenblick

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