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Ungewöhnliche Jobs für Studenten

Archivmeldung vom 20.08.2012

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 20.08.2012 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: Daniel Rennen / pixelio.de
Bild: Daniel Rennen / pixelio.de

Wenn es um Studentenjobs geht, denken die meisten zunächst an Kellnern, Pizzas ausliefern oder an das Einräumen von Regalen im Supermarkt. Es geht aber auch ganz anders. Wer ungewöhnliche Tätigkeiten sucht, der wird vor allem im Internet fündig.

Jobs für Studenten bieten zumeist eine Win-win-Situation für alle Beteiligten. Die jeweiligen Betriebe profitieren von jungen Arbeitskräften, die in der Regel eine hohe Einsatzbereitschaft und Motivation an den Tag legen. Studierende gelten ohnehin als gern gesehene Mitarbeiter, denn sie verfügen in aller Regel über eine schnelle Auffassungsgabe, sind diszipliniert und aufgrund ihrer Flexibilität auch zu ungewöhnlichen Arbeitszeiten einsetzbar. Für sie selbst ist es natürlich von Vorteil, dass sie sich neben einem Studium, für das je nach Bundesland jedes Semester stattliche Gebühren fällig sind, etwas dazuverdienen können. Vor allem dann, wenn Studierende kein BAföG beziehen und keine finanzielle Unterstützung durch die Eltern in Anspruch nehmen können oder wollen, ist ein Job neben dem Engagement an der Universität die nahe liegendste Möglichkeit. Je nach Studiengang variieren Lernintensität und Arbeitsaufwand und je nachdem lässt sich auch ein Nebenjob parallel zum Studium wochentags in den Abendstunden, vornehmlich am Wochenende oder gar nur in den Semesterferien wahrnehmen.

Es muss nicht immer Kellnern sein

Der klassische Studentenjob ist zumeist in den Bereichen Verkauf, Service und Gastronomie zu finden, wo es in jeder Stadt viele Stellen zu besetzen gibt. Doch nicht jeder hat Lust, Geschirr abzuräumen oder Pizzas auszuliefern, deshalb suchen immer mehr Studierende spannende Alternativen, die mitunter sogar richtig Freude bringen und mal in eine etwas andere Richtung gehen. Über Nebenjobs München, Berlin oder Hamburg aus einer anderen Perspektive kennenlernen – das ist möglich, wenn man als professioneller Party-Gänger arbeitet. Als ein solcher geht man der Aufgabe nach, Touristen aus dem In- und Ausland das Nachtleben einer Metropole näherzubringen, die für ihre pulsierende Szene bekannt ist. Man fungiert als eine Art nächtlicher Stadtführer mit dem Fokus auf Kneipen und Bars, die man als Auswärtiger bei einem Besuch unbedingt gesehen haben muss. Neben den vertraglich festgelegten 8 Euro pro Stunde kann man zusätzlich noch auf eine Menge Trinkgeld hoffen, wenn den Kunden die Führung gefallen hat und sie nach einer langen und feucht-fröhlichen Nacht vielleicht etwas spendabler sind. Leichter und mit mehr Spaß Geld zu verdienen erscheint kaum möglich.

Versprechen Abwechslung: außergewöhnliche Nebenjobs

Ebenfalls ein ungewöhnliches Arbeitsumfeld stellt die Geisterbahn auf Weihnachts- oder Jahrmärkten dar. Studenten werden hier dafür bezahlt, sich ein gruseliges Kostüm überzuziehen und als Zombie oder Gespenst verkleidet, den Besuchern ordentlich Angst einzujagen. Wer keine Angst vor Nebenwirkungen hat, der kann sich auch als Proband für das Testen neuer Medikamente zur Verfügung stellen und zur medizinischen Forschung beitragen. Eine Bezahlung soll hier dazu dienen, potenzielle Begleiterscheinungen wie Übelkeit oder Schlafstörungen zu entschädigen. Vor allem an die Damenwelt richten sich Studentenjobs als Aktmodell in Kunsthochschulen.

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