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Kostenlose und legale Musik aus dem Internet

Archivmeldung vom 31.03.2014

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 31.03.2014 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: © CHW - Fotolia.com
Bild: © CHW - Fotolia.com

Kostenlose Musik aus dem Internet und das natürlich legal und in guter Qualität. Das geht tatsächlich und sogar auf verschiedenen Wegen. Drei der Möglichkeiten sollen hier einmal kurz vorgestellt werden, mit denen jeder ganze einfach an kostenlose Musik aus dem Internet herankommt.

Früher war es vor allem so, dass Musik aus dem Internet entweder gute Qualität aufweisen könnte oder umsonst oder legal war. Alle drei Aspekte zu erfüllen war scheinbar ein Ding der Unmöglichkeit und viele Nutzer verwendeten Online-Musikbörsen in der rechtlichen Grauzone, um an ihre kostenlosen Musiktitel zu kommen. Klar, gute Musik hatte schließlich immer ihren Preis und konkret schlug sich der in den Zeiten, bevor jeder das Internet nutzte, im Kaufpreis der LP oder CD nieder. Wie sollte also etwas mit finanziell-materiellem Wert plötzlich legal und kostenfrei für jeden im Überfluss zur Verfügung stehen? Diese Zeiten sind mittlerweile jedoch vorbei und das Angebot an Musik im Internet hat sich der Nachfrage und dem Nutzerverhalten angepasst. Auf diesen Wegen kann jeder an Musik im Internet kommen, welche die erwähnten Kriterien alle erfüllt:

  • kostenlos
  • legal
  • hochwertig

Möglichkeit 1: Streaming-Dienste

Streaming-Dienste bieten Musik in Hülle und Fülle für jedermann zum Anhören an. Mittlerweile gibt es auch hier schon mehrere Dienste, die untereinander um die Gunst der User im Wettstreit stehen. Das System ist hierbei allerdings immer das gleiche. Bei den Anbietern gibt es eine kostenlose Version mit Werbung und eine kostenpflichtige Version ohne Werbeeinspielungen. Der Dienst finanziert sich also gleichermaßen durch Werbung wie durch die Beiträge der gebührenpflichtigen und dadurch werbefreien Accounts. Der Vorteil: Die Entscheidung liegt beim Nutzer selbst. Allerdings gibt es auch Dienste, die nur eine bestimmte Anzahl an Songs pro Monat und Nutzer kostenfrei anbieten und bei denen sich dieser nach dem Erreichen des Limits entscheiden muss, ob er lieber doch in die Premium-Version investiert oder bis zum nächsten Monat wartet.

Ampya (gesprochen wie das englische Wort „empire“) ist ein neuer Anbieter, der sich von der Konkurrenz dahingehend abhebt, dass er auch ein breit gefächertes Informationsangebot auf seinen Internetseiten zur Verfügung stellt und dank interner Musikredaktion den Nutzern auch stets alle wissenswerten Neuigkeiten aus der Musikbranche mitteilt. Als zweite Besonderheit bietet der Streaming-Dienst durch eine Vernetzung mit myvideo auch den Zugriff auf viele Musikvideos zusätzlich zur Audiospur – und das auch in der kostenfreien Version. Moderne Streaming-Dienste bieten zusätzlich zur Browser-Version am Computer auch entsprechende Apps für Smartphones mit Android- oder iOS-Betriebssystem an, die aber wiederum meist nur bei der Premium-Version enthalten sind.

Ein Nachteil an Musik via Streaming-Dienste ist natürlich, dass diese Songs nicht zum Download vorgesehen sind, was durch die Bezeichnung „streaming“ eigentlich auch schon impliziert wird. Zum Musik anhören ist diese Methode allerdings eine sehr gute Option.

Möglichkeit 2: Webradio

Webradio ist eine weitere Möglichkeit, kostenlos Musik im Internet anzuhören. Und hier muss sich tatsächlich auch niemand auf das bloße Anhören beschränken, denn auch die Radio-Mitschnitte sind völlig legal. Wer sich an die Zeiten noch erinnern kann, weiß: Auch früher war es legal, Musik aus dem Radio parallel auf eine Musikkassette aufzunehmen. Und die Musik kann bequem auf dem Computer oder auf ein externes Abspielgerät wie den MP3-Player gespeichert werden.

Möglichkeit 3: Downloader-Add-On

Entsprechend konzipierte Add-Ons sind die dritte Möglichkeit, um kostenlos Musik aus dem Internet zu erhalten. Hier gibt es ebenfalls die Möglichkeit des Downloads und des Abspeicherns der MP3-Dateien. Gerade für das Videoportal Youtube gibt es mittlerweile mehrere Add-Ons, die in verschiedenen Webbrowsern funktionieren und die Youtube-Videos einerseits herunterladen und andererseits auch direkt aus dem für Youtube-Videos üblichen FLV-Format in ein MP3-Format konvertieren. Hier ist es allerdings gut zu wissen, dass die Vorgänge des Herunterladens, Konvertierens und Abspeicherns von Youtube-Videos von Seiten des Betreibers eigentlich nicht vorgesehen sind. Mit entsprechenden Plug-ins ist es aber auch für Laien problemlos möglich und jeder kann so völlig kostenlos zu einem Pool an Musiktiteln kommen.

Fazit

Ganz im Ernst: Wer kauft heutzutage noch CDs im Laden? Das Internet ist eine Fundgrube für Millionen von Musiktiteln aus allen Genres und es gibt mittlerweile durchaus einige Möglichkeiten, um kostenlose Musik aus dem Internet anhören oder sogar herunterladen und konvertieren zu können. Wer wirklich nur Musik hören möchte, der ist mit Streaming-Diensten gut beraten, die es oft auch als Version für das Smartphone gibt. Wer seine Musik auch wirklich herunterladen und abspeichern möchte, um sie dann beispielsweise auf dem MP3-Player immer bei sich zu haben, der entscheidet sich wohl eher für die Installation spezieller Add-Ons, die das ermöglichen.

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