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Jungfrauenopfer: Haben wir aus dem Contergan-Skandal nichts gelernt?

Archivmeldung vom 06.09.2017

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 06.09.2017 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
HPV im Elektronenmikroskop.
HPV im Elektronenmikroskop.

Lizenz: Public domain
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Obwohl die HPV-Impfung häufig durchgeführt wird, ist ihre Wirksamkeit zur Vorbeugung von Krebs medizinisch nicht erwiesen. Erwiesen sind allerdings zahlreiche unerwünschte Nebenwirkungen, die weltweit das Leben von Mädchen und jungen Frauen gefährden oder an denen sie sogar sterben.

Trotzdem weigern sich pharmazeutische Firmen und viele Gesundheitsbehörden daraus Konsequenzen zu ziehen: der Impfstoff wird weiterhin angewandt. Dies ist das Thema der dreiteiligen Filmdokumentation Jungfrauenopfer (engl. Originaltitel Sacrificial Virgins) deren erster Teil demnächst auf YouTube erscheint.

„Die Parallelen zur Contergan-Tragödie der 1960er sind unübersehbar," sagt die Autorin und Sprecherin der Filmdokumentation, Joan Shenton. „Der Zulassungsantrag für den HPV-Impfstoff wurde ohne Langzeitstudien zur Toxizität schnell durchgewunken, und es gibt überzeugende wissenschaftliche Beweise dafür, dass das Risiko schwerer neurologischer Nebenwirkungen höher ist als sein möglicher Nutzen."

„Jungfrauenopfer - der Titel der Dokumentation weist darauf hin, dass der Impfstoff häufig bei Mädchen angewandt wird, die noch nicht sexuell aktiv sind. Die Dokumentation präsentiert Fakten und möchte dazu beitragen, diese weltweite Tragödie zu beenden."

HPV (Humanes Papilloma-Virus) wird in dem Gebärmutterhals, der so genannten Cervix, häufig gefunden. Fast immer verschwindet diese Infektion von alleine und ohne irgendwelche Beschwerden. Hingegen behaupten die Anwender des HPV-Impfstoffes, dass das Humane Papilloma-Virus für 80 Prozent der Krebsfälle am Gebärmutterhals in späteren Jahren verantwortlich ist*. Das schließen sie aus der Tatsache, dass sich in vielen Krebszellen Fragmente dieses Virus finden. Doch die bloße Anwesenheit von Bruchstücken von HPV in Krebszellen bedeutet nicht, dass HPV tatsächlich Krebs verursacht - dies ist eine der Hauptaussagen des Filmes.

Während die HPV-Impfung zwar eine Infektion verhindern kann, gibt es keinen Beweis dafür, dass dadurch auch die Häufigkeit von Gebärmutterhalskrebs reduziert wird. Doch die weit verbreiteten HPV-Impfprogramme beruhen einzig auf dieser Annahme. So sind beispielsweise in Großbritannien, 85 Prozent der weiblichen Jugendlichen geimpft.

DDr. Christian Fiala, ein Wiener Facharzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe, kommt in den Filmen zu Wort: „Niemand hat bisher zeigen können, dass HPV-tatsächlich die Häufigkeit von Gebärmutterhals-Krebs reduziert. Aber wir haben eine große Zahl von schweren, wirklich schrecklichen Nebenwirkungen gesehen, etwa Lähmungen bei jungen Mädchen und sogar Todesfälle."

Im 1. Teil der Filmserie (Titel: Nicht im Interesse der Allgemeinheit, Engl. Originaltitel: Not for the Greater Good) erklärt Peter Duesberg, Professor für Molekularbiologie an der Universität von Berkeley, Kalifornien, die wissenschaftlichen Studien, welche gezeigt haben, dass Gebärmutterhalskrebs nicht durch HPV-Viren verursacht wird. Wenn bei Krebsfällen Viren-Fragmente zu finden sind, dann „sind es HPV-Reste." Frage an ihn: „Gibt es eine kausale Verbindung zwischen HPV und Krebs des Gebärmutterhalses?" - „Keinesfalls… das sind nur abgestorbene Bruchstücke … sie können keine DNA produzieren, kein Eiweiß produzieren. Intakte HPV-Viren findet man nicht in Krebszellen. Nirgends."

Basierend auf den verfügbaren wissenschaftlichen Daten zeigt die Filmdokumentatio, dass es bisher keinen Beweis dafür gibt, dass eine HPV-Impfung im Jugendalter Gebärmutterhalskrebs in späteren Jahren verhindern kann. Demgegenüber ist das Vorkommen teilweise schwerer Nebenwirkungen zweifelsfrei dokumentiert. Wozu sollen Frauen das Risiko auf sich nehmen? In der Filmdokumentation kommen auch Frauen zu Wort, die derartige schwere Nebenwirkungen erlitten haben, sowie Interessensgruppen, die für die Rechte dieser Frauen kämpfen.

Joan Shenton fasst zusammen: „Obwohl es immer mehr Daten über Nebenwirkungen gab und trotz öffentlicher Aufrufe, das Medikament Contergan(R)/Thalidomid aus dem Handel zu nehmen, dauerte es fünf Jahre, bevor Gesundheitsbehörden weltweit reagierten und es verboten. Fünf Jahre lang haben Pharmafirmen dieses Medikament weiterhin verkauft und Ärzte es weiterhin verschrieben. Der HPV-Impfstoff ist noch viel länger am Markt, nämlich schon seit 2008. Er wird häufig routinemäßig angewandt, oft auf Kosten der Steuerzahler und wird in Schulen und Gesundheitsämtern abgegeben. Genau wie bei Contergan(R) sind schwere Nebenwirkungen dokumentiert. Allerdings war die Wirksamkeit bei Contergan(R) wenigstens klar dokumentiert, während sie für die HPV-Impfung bis jetzt nicht nachgewiesen ist. Mit der Filmdokumentation möchten wir die Menschen wachrütteln."

Nicht im Interesse der Allgemeinheit, Originaltitel: Not for the Greater Good, Dauer 12½ Minuten, ist ab Montag, 11. September auf YouTube (http://bit.ly/SV-NotGood ).

Quelle: Joan Shenton

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