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Die wahre Ursache der Pocken: Dr. Oidtmann - Teil 11

Freigeschaltet am 14.09.2022 um 18:47 durch Sanjo Babić
Bild: Impfkritik.de / Eigenes Werk
Bild: Impfkritik.de / Eigenes Werk

Teil 11: Die aktuelle Affenpocken-Panikmache hat mich dazu veranlasst, einen kritischen Faktencheck zu dem Thema zu erarbeiten. Da es sich um eine Pockenvariante handeln soll, geht die Suche nach den Fakten also mit den "normalen" Pocken los. Dies berichtet der Medizinjournalist Hans U. P. Tolzin auf "Impfkritik.de".

Weiter berichtet Tolzin: "Hier finden sie die vorangegangenen Teile: Teil 1   Teil 2   Teil 3   Teil 4   Teil 5   Teil 6   Teil 7   Teil 8   Teil 9   Teil 10

[Zitat:]

Die Einführung der Jennerschen Spielerei mit der Kuhpockenimpfung in dem Zeitalter der Inokulation – 1798 in England

Abb.In diesem Zeitabschnitt des Kampfes gegen die Wollpocken, und zwar lange nach dem großen Sinken der Pockensterblichkeit, fällt die Einführung der Kuhpockenimpfung (Vakzination) durch Jenner. Sie trat an die Stelle der bisherigen Menschenpockenimpfung (Variolation oder Inokulation).

Was von der Jennerschen sogenannten Erfindung, also von der Einführung der Vakzination an Stelle der Inokulation überhaupt zu sagen ist, lässt sich in die folgenden Worte zusammenfassen: Die Einführung der Kuhpockenimpfung fand statt nicht im ersten, sondern im zweiten Jahrzehnt des 19. Jahrhunderts. Sie hat das im ersten Jahrzehnt großartig begonnene Sinken der Pockensterblichkeit nicht wesentlich aufgehalten.

Herr Medizinalrat Dr. Flinzer hat auf dem Ärztetage von Eisenach im Jahre 1879 diesen selben Gedanken unter dem Beifalle aller Deligierten der Ärztevereine Deutschlands in den folgenden Worten ausgedrückt:

„Wenn man die (d. h. die von mir ausgearbeitete, Dr. O.) Tabelle ansieht, so überzeugt man sich, dass die Abfallkurve (der Pockensterblichkeit im Anfange unseres Jahrhunderts) viel früher eintritt, ehe die Vakzination von Erfolg gewesen sein kann.“

Durch diesen Ausspruch auf dem Ärztetag von Eisenach ist die Lehre von der pockendämpfenden Wirkung der Kuhpockenimpfung von Seiten der Vertreter des ärztlichen Standes in das Reich der Fabeln verwiesen, und wir können nur nicht begreifen, wie nach einem so offenen Irrtumsbekenntnis des Ärztevereinsbundes noch drei Jahre haben vergehen können, ohne dass man in der Medizinerwelt auch nur Miene macht, mit dem alten Aberglauben endlich aufzuräumen.

Wenn die Anhänger der Kuhpockenimpfung das Sinken der Pockensterblichkeit im Anfange unseres Jahrhunderts für eine Wirkung der neuen, der Jennerschen Impfmethode ausgeben, so wird von denselben die allgemeine Einführung der Kuhpockenimpfung verwechselt mit der Erfindung derselben, das Datum der ersteren mit dem Datum der letzteren.

Und doch liegen zwischen der sogenannten Erfindung und der Einführung der Impfung in den verschiedenen Ländern Zeiträume von 20 bis 40 Jahren! Diese Verwechslung der beiden Begriffe „Erfindung“ und „Einführung“ der Impfung war die Ursache der vielen Selbsttäuschungen der Ärzte über den vermeintlichen Einfluss der Kuhpockenimpfung auf das Verschwinden der Pocken.

Es wäre geradezu lächerlich, das Sinken der Pockensterblichkeit, z. B. in Schweden um das Jahr 1801, von der Tatsache herzuleiten, dass damals in dem fernen England ein Chirurg sich mit den Versuchen abplagte, statt nach der bisherigen Weise mit dem Gifte pockenkranker Menschen, mit dem Gifte pockenkranker Kühe zu inokulieren.

Wir fragen uns: Wie konnten vernünftige Leute auf den Einfall kommen, das Sinken der Pockensterblichkeit im Anfange unseres Jahrhunderts sei durch die Kuhpockenimpfung, welche doch viel später eingeführt wurde, bewirkt worden? Herr Dr. Guttstadt, der Schöpfer jener wundersamen Pockenstatistik, auf welche die Reichsgesetzgebung sich stützt, gibt uns Aufschluss. In seiner Abhandlung „Die Pockenepidemien in Preußen“ schreibt er zur Begründung seiner Behauptung wörtlich folgende Sätze:

„Die Sterblichkeit an Pocken hat in einer Weise abgenommen, dass der Zufall als mitwirkende Ursache auszuschließen ist. Und es wird niemand auftreten können, der eine andere Erklärung für diese Erscheinung geben kann als die, dass die Schutzpockenimpfung die Ursache ist für die Abnahme der Sterblichkeit an Pocken, so unvollkommen auch dieselbe ausgeübt wird.“

In diesen Sätzen Guttstadts, von tausenden Ärzten gläubig nachgebetet, offenbart sich eine Macht des Vorurteils, welche Berge zu versetzen vermag. Denn dass die „Abnahme der Pockensterblichkeit“ und die „Schutzpockenimpfung“ zwei Dinge sind, welche um 15 bis 25 Jahre auseinanderliegen, und dass gar die Abnahme der Pockensterblichkeit das Vorausgehende ist und die Impfung 15 bis 20 Jahre später kommt, das hat „die großen Geister“ wenig gekümmert. Genug, alle Autoritäten schrieben den Unsinn nach, und so wurde er für die deutsche Gesetzgebung zu einem Glaubenssatz.

Abb.Gesetzt, im Anfange unseres Jahrhunderts habe eine Gleichzeitigkeit oder eine Aufeinanderfolge von Einführung der Impfung und Abnahme der Pockensterblichkeit bestanden, was Guttstadt offenbar geglaubt hat, so würde diese Gleichzeitigkeit noch immer kein zureichender Grund gewesen sein, aus ihr das zu folgern, was Guttstadt aus ihr gefolgert hat, nämlich einen ursächlichen Zusammenhang.

Nun hat aber, wie wir gesehen und was die Autoritäten selbst zugestehen, eine solche Gleichzeitigkeit keineswegs, sondern ihr Gegenteil bestanden. Auch haben wir mit unserer Theorie geschichtlich und statistisch gezeigt, dass jemand „auftreten kann, der für das Abnehmen der Pockensterblichkeit eine andere Erklärung geben kann, als dass die Schutzpockenimpfung es verursacht habe.“

Hiernach muss Guttstadt und müssen mit ihm alle Autoritäten, welche für die Impfschutztheorie je die Feder geführt, die Irrlehre, die sie ausgestreut, widerrufen. Einen anderen Ausweg gibt es für diese Herren nicht mehr. Stillschweigend haben sie das auch bereits getan. [Zitatende] Fortsetzung folgt!"

Quelle: Impfkritik

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