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Cannabidiol (CBD) … und was man darüber wissen sollte

Archivmeldung vom 18.09.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 18.09.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Cannabidiol (CBD)
Cannabidiol (CBD)

Bild von Julia Teichmann auf Pixabay

Seit im Jahr 2017 in Deutschland der Einsatz von Bestandteilen der Hanf-Pflanze bzw. aus dieser extrahierter Stoffe für medizinische Zwecke freigegeben wurde, hat sich nicht nur die Zahl von entsprechenden, teilweise frei erwerbbaren Produkten erhöht.

Es gibt einige seriöse Anbieter wie zum Beispiel "Naturicious CBD", allerdings ist auch die Anzahl von unseriösen, mitunter sogar gefährlichen Angeboten auf dem Markt durch die Freigabe gestiegen. Diesbezügliche Berichte über schlimmste Nebenwirkungen haben viele Menschen verschreckt, obwohl es sich dabei entweder um die Ergebnisse vermeidbarer Anwendungsfehler oder um die Resultate gezielten Betrugs am Verbraucher handelt. Es ist daher wichtig, einige Fakten, speziell über das vielseitig wirksame Cannabidiol (CBD), zu betrachten.

Wirksamer Einsatz für körperliche und geistige Gesundheit

CBD wird aus der grünen weiblichen Hanf-Pflanzen gewonnen. Im Gegensatz zu einem anderen, mit dem CBD verwandten und ebenfalls aus Hanf extrahierbaren Stoff, dem Tetrahydrocannabiol (THC), ist es NICHT berauschend, verursacht also KEINE Halluzinationen. CBD-Öl darf gemäß deutscher Gesetze bis maximal 0,2% THC enthalten. In dieser geringen Dosierung zeigt THC noch keine (unerwünschte) Wirkung, es unterstützt jedoch die erwünschten Effekte des CBD im Organismus. Diese beruhen auf dem Endocannabinoid-System innerhalb des menschlichen Körpers. Sehr verkürzt zusammengefasst kann man sagen: Die erstaunlichen positiven Einflüsse, die CBD auf den menschlichen Organismus haben kann, sind darin begründet, dass unser Körper selbst verwandte Substanzen herstellt. Daher gibt es für CBD Rezeptoren u.a. in verschiedenen inneren Organen (Herz, Leber, Verdauungstrakt), im Nerven- und im Immunsystem, in der Haut und in Knochen. Entsprechend kann CBD in all diesen Bereichen in den Stoffwechsel eingreifen und durch seine unterschiedlichen Interaktionen mit den verschiedenen genannten Funktionsbereichen dabei helfen, z.B. Schmerzen zu lindern und andere Beschwerden zu reduzieren. Um etwas genauer zu sein: Bisherige Studien haben bestätigt, CBD kann:

  • das Risiko von Autoimmunreaktionen bei Diabetikern (Typ 1) verringern,
  • Epileptikern und Parkinson-Patienten Linderung bringen,
  • die Nikotin-Abhängigkeit von Rauchern senken und so den Entzug unterstützen,
  • Lampenfieber und andere Ängste mindern,
  • erfolgreich in der Therapie von THC-induzierten Psychosen und von Schizophrenie sowie im Kontext der Behandlung von Schlaf- und Essstörungen eingesetzt werden.
  • Und die Forschung geht weiter …

Weder eine Droge, noch basiert die Wirkung von CBD auf Wundern

Diese Fülle an Einsatzmöglichkeiten zur Unterstützung der menschlichen Gesundheit ist der Grund dafür, warum CBD gelegentlich als ‚Wunderdroge‘ bezeichnet wird. Allerdings ist dieses Wort völlig unzutreffend und trägt nur zu Verwirrung bei potentiellen Anbietern bei.

CBD ist weder eine Droge, noch ist seine Wirksamkeit ein Wunder. Man muss sich also weder davor fürchten, noch darf man falsche Erwartungen an die Nutzung von CBD richten. Dass die Substanz gut aufgenommen werden und auf so viele unterschiedliche Teile des menschlichen Organismus wirken kann, bedeutet auch nicht, man könnte mit der Einnahme von CBD nichts falsch machen.

CBD kann einen körpereigenen Wirkstoff ergänzen oder ersetzen und damit dessen Funktion ganz oder teilweise übernehmen. Jede unkontrollierte und dauerhafte Einnahme bedeutet aufgrund der Wechselbeziehungen zwischen den einzelnen Komponenten des menschlichen Stoffwechsels aber eine Veränderung desselben. Dementsprechend sollte CBD, das prinzipiell auch als Nahrungsergänzungsmittel geeignet ist, nach Absprache mit einem Arzt oder Homöopathen oder nach gründlicher Information aus anderen Quellen eingesetzt werden.

Das Interesse an den Wirkungen ist groß, entsprechend umfangreich ist die verfügbare Literatur, speziell auch im Internet. Je nach spezifischem Interesse finden sich vom Verbraucherschutz bis zu den Krankenkassen sinnvolle Auskünfte, die dazu beitragen, bewussten oder unbewussten Missbrauch zu verhindern.

Die richtigen Anbieter finden

Womit sich der Kreis hier fast geschlossen hat. Während ein unbewusster Missbrauch von CBD in einer ungünstigen oder gar ungeeigneten Dosierung besteht, liegt der bewusste Missbrauch im Verkauf minderwertiger oder im Extremfall sogar vollständig gefälschter CBD-Produkte, die jene zu Beginn bereits erwähnten ernsthaften Nebenwirkungen hervorrufen können.

Wer über das Internet CBD-Produkte bestellen möchte, findet einen ersten Hinweis bzgl. der Seriosität der Angebote bereits im Preis der Ware. Chemische Wirkprodukte, die aus Hanf hergestellt werden, sind aufgrund der strikten Produktionsbedingungen nicht unter einem bestimmten Preis erhältlich. Wer also Preise vergleicht und plötzlich auf Offerten stößt, die weit unter den Margen anderer Anbieter rangieren, sollte dies als deutliches Warnsignal wahrnehmen.

Betrüger versuchen, durch vermeintliche Sonderangebote Kunden zu prellen, das heißt auch, dass sie in der Regel nicht wie die Mehrzahl der seriösen Anbieter neben CBD-Produkte noch andere Waren anbieten. Ein umfangreicheres Warensortiment und ein professioneller Auftritt im Internet können als wichtiger und ernstzunehmender Hinweis der Seriosität verstanden werden.

Es geht um Ihre Gesundheit. Nehmen Sie sich Zeit zur Information und zum Vergleich.

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