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Starke Immunabwehr: So klappt der Erkältungsschutz

Archivmeldung vom 04.12.2020

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 04.12.2020 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Bild: "obs/BKK Mobil Oil/GettyImages/dusanpetkovic"
Bild: "obs/BKK Mobil Oil/GettyImages/dusanpetkovic"

Besonders zur nasskalten Jahreszeit überrollen häufig Erkältungs- und Grippewellen das Land. Ob es uns jedes Mal voll erwischt, hängt von unserem Immunsystem ab -je fitter wir sind, desto weniger Angriffsfläche gibt es. Wie wir es stärken können, erklärt Allgemeinmedizinerin Dr. Nicola Boeckel gegenüber der BKK Mobil Oil.

Mit sinkenden Temperaturen steigt das Risiko, Erkältungssymptome wie Husten, Schnupfen oder Halsschmerzen zu entwickeln. Insbesondere seit Ausbruch der Corona-Pandemie ist die Verunsicherung groß. Handelt es sich "nur" um einen grippalen Infekt, eine durch Viren hervorgerufene Infektion der oberen Atemwege, oder ist es das Covid-19-Virus, vor dem sich alle zu schützen versuchen?

Das kann - wie andere Grippe-Viren vorher auch - schwere Symptome auslösen, die sich auf das ganze Immunsystem auswirken. Wer Fragen zu Symptomen hat, kann sich über die BKK Mobil Oil an die telemedizinische Fachberatung TeleClinic wenden, die jedem Versicherten täglich 24 Stunden mit Ärzten unterschiedlicher Fachrichtungen zur Verfügung steht.

Für ältere Menschen über 60 und für Menschen, die schwere chronische Vorerkrankungen haben, lohnt es sich, über eine Grippeimpfung nachzudenken. "Insbesondere Risikogruppen sollten sich in der Winterzeit impfen lassen, weil ihr Immunsystem geschwächt ist und eine Virusinfektion gefährlich werden könnte", weiß Dr. Nicola Boeckel, Allgemeinmedizinerin in Hamburg. Jüngeren Menschen empfiehlt die Ärztin, auf natürliche Prävention zu setzen. "Jeder kann sein Immunsystem sehr wirkungsvoll durch immunaktivierende Maßnahmen stärken", sagt sie. Das hat mit sportlicher Bewegung, mit nährstoff- und vitaminreicher Ernährung und gesundem Schlaf zu tun.

Die Top 5 für eine nachhaltige Immunstärkung - Tipps von Dr. Nicola Boeckel

1. Mehr Bewegung

Sportlich aktive Menschen leiden seltener unter Infekten, weil sich mit moderatem und regelmäßigem Training die Aktivität bestimmter Immunzellen im Körper erhöht. Besonders gesund sind Ausdauersportarten wie Nordic Walking, leichte Läufe oder Radtouren. Auf keinen Fall den Körper überlasten, denn das schwächt die Immunabwehr, statt sie zu stärken.

2. Viel Schlafen

Schlafmangel macht nicht nur seelisch krank, sondern auch anfällig für Infektionen. Das liegt daran, dass auch Immunzellen einen Tages-Nacht-Rhythmus haben. Sie arbeiten nachts effektiver, was erklärt, warum ausreichend Schlaf nicht nur regeneriert, sondern auch vor Infekten schützt.

3. Schwitzen für die Gesundheit

Saunieren hat einen ähnlichen Effekt wie moderates Training. Wer seinen Körper künstlich erhitzt und zum Schwitzen bringt, um ihm dann eine kalte Dusche zuzumuten, stärkt sein Herz-Kreislauf-System. Achtung: Menschen mit Bluthochdruck, Diabetes oder anderen Vorerkrankungen sollten auf jeden Fall vorher mit ihrem Arzt Rücksprache halten.

4. Darmflora gesund halten

Auch im Darm sitzt eine eigene Immunabwehr, die auf Grippe-Keime reagiert. Deswegen kann mit probiotischen Lebensmitteln wie Joghurts oder milchsauren, vergorenen Produkten das Darmmilieu optimiert werden.

5. Pflanzenpower stärkt

Essentielle Aminosäuren gibt es zum Beispiel reichlich in Chinakohl. Er zeichnet sich durch einen hohen Gehalt an Aminosäuren aus. Diese sind lebenswichtig für den Transport und die Speicherung aller Nährstoffe.

Aufgrund ihres hohen Vitamin-B-, Kalium-, Eisen- und vor allem Folsäure-Gehalts ist Rote Bete ein gesundes Gemüse und perfekt für den Winter geeignet. Egal, ob es gegart, als Suppe oder roh gegessen wird - es entgiftet den Körper und hilft bei der Verdauung. Der Saft der Rübe wirkt leistungsfördernd, wofür der hohe Nitratgehalt verantwortlich ist.

Wenn die Erkältung schon im Anmarsch ist - so kann der Verlauf positiv beeinflusst werden:

  • Das wichtige Spurenelement Zink hemmt die Vermehrung der Rhinoviren, die zu den klassischen Erkältungserregern gehören. Schlau ist es, direkt zu Beginn der Erkältung möglichst hohe Dosen an Zink (als Nahrungsergänzung) zu sich zu nehmen. Wer es lieber natürlich mag: Das Spurenelement ist in Käse, Milch und vielen Brotsorten zu finden.
  • Hühnersuppe stärkt die Abwehr. Schon unsere Großeltern wussten, dass Hühnersuppe Entzündungen hemmt und die Symptome von Atemwegsinfektionen mildern kann. Außerdem ist die Suppe besonders leicht bekömmlich: Neben gedünstetem Huhn sind viele vitamin- und nährstoffreiche Gemüsesorten enthalten.
  • Vitamin C in Zitrusfrüchten und rotem Gemüse kann den Verlauf und die Dauer eines Infektes positiv beeinflussen. Also gern eine heiße Zitrone mit Ingwer, eine Apfelsine, Kiwi, rote Paprika und Tomate zu sich nehmen.

Quelle: BKK Mobil Oil (ots)


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