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Viren, Trojaner und Spam-Mails, wie schütze ich mich richtig?

Archivmeldung vom 09.10.2014

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 09.10.2014 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: Silke Kaiser / pixelio.de
Bild: Silke Kaiser / pixelio.de

Malware ist heutzutage nicht nur nervig, nein, sie kann auch finanzielle Schäden anrichten. Sowohl die polizeiliche Kriminalitätsstatistik als auch die Hersteller von Sicherheitssoftware berichten in ihren alljährlich erscheinenden Berichten über Zunahmen im Bereich Cyberkriminalität und Malware. Neben Firmen sollten auch Privatnutzer vermehrt auf Ihre Computersicherheit achten.

Die Formen von Angriffen gehen heute weit über einfache Virenangriffe hinaus. Phishing-Angriffe zielen auf Passwörter und Nutzerdaten der User ab. Botnetze missbrauchen den eigenen Computer für Spam oder DDoS-Angriffe. Spammails verstopfen die Postfächer und sogenannte Ransomware nimmt gleich den gesamten Computer als Geisel und sperrt ihn, bis der Nutzer „Lösegeld“ an die Cyberkriminellen überwiesen hat.

Sicherheitsprogramme sind mehr als reine Virenscanner

Der reine Virenscanner, der wirklich nur Viren erkennt und entfernt ist heutzutage im Prinzip ausgestorben. Die Programme nennen sich zwar nach wie vor Antivirusprogramme, erkennen und entfernen aber weit mehr als Viren. Gelöscht wird jegliche Form von Malware. Darüber hinaus gibt es komplexere Sicherheitsprogramme, wie Internet Security Suiten oder Total Security Programme, die eine Vielzahl an Zusatzfunktionen mit integriert haben. Diese Programme bieten neben dem Malwareschutz zum Beispiel:

  • eine Firewall
  • Kinderschutzfunktionen
  • Backupfunktionen
  • PC-Optimierung
  • Cloud-Speicher
  • Identitätsschutz
  • Cleanup-Tools
  • Schutz von mobilen Geräten

Den richtigen Virenscanner finden

Dem Funktionsumfang sind im Prinzip keine Grenzen gesetzt. Nutzer sollten sich deshalb informieren, welche Funktionen für sie relevant sind und das entsprechende Produkt auswählen. Der Markt ist groß und entsprechend viele Anbieter für Internet Security bieten ihre tollen Produkte an. Für den normalen Verbraucher ist es hier gar nicht so einfach, sich im Angebotsdschungel zurechtzufinden. Das Unternehmen Netzsieger GmbH hat kürzlich diverse Security Suiten getestet und kann beispielsweise Kaspersky Internet Security bedenkenlos empfehlen: „Kaspersky hat sich einen guten Namen in Sachen Virenabwehr und Internet Security gemacht. In unserem Test konnten wir diesen Ruf bestätigen.  So geht Kaspersky Internet Security 2014 weit über den „normalen“ Virenschutz hinaus.“ (Quelle: Netzsieger.de)

Mehrere Virenscanner auf einem Rechner zu installieren, kann wiederum nicht empfohlen werden. In der Regel bremsen sich die Virenscanner gegenseitig aus und verhindern somit einen optimalen Schutz. Zudem gibt es auch Virenscanner, die nur vorgeben für Schutz zu sorgen und in Wahrheit Trojaner oder sonstige Schadsoftware sind, die den Computer nur lahm legen. Gerade bei Freeware und kostenlosen Virenscannern sollten die Nutzer darauf achten, ein seriöses Programm von einem bekannten Hersteller auszuwählen.

Sonstige Schutzmöglichkeiten

Leider ist es meistens mit der Installation eines Sicherheitsprogrammes noch nicht getan. Weitere Vorsichtsmaßnahmen, wie sichere Passwörter, regelmäßige Softwareupdates oder ein richtig eingestellter Router unterstützen die Computersicherheit zusätzlich.

Passwortschutz

Gerade bei Passwörtern sollten die Nutzer darauf achten, dass diese aus Zahlen, Buchstaben und Sonderzeichen bestehen, um ein einfaches Knacken der Passwörter zu verhindern. Die beliebtesten Passwörter im letzten Jahr waren laut SplashData:

  • 123456
  • password
  • 12345678
  • qwerty und
  • abc123.

Diese Passwörter sind entsprechend leicht zu erraten. Abhilfe schaffen hier Passwortgeneratoren, die bei der Erstellung von sicheren Passwörtern helfen können.

Router mit integrierter Firewall

In der Regel haben moderne Router gleichzeitig eine Firewall eingebaut. Diese überwacht den eingehenden und ausgehenden Datenverkehr. Nutzer sollten darauf achten, dass diese Firewall aktiviert und richtig eingestellt ist. Wer sich unsicher ist oder einen Router ohne Firewall betreibt, kann hier auch auf eine Softwarelösung zurückgreifen.

Wer alle diese Vorsichtsmaßnahmen beachtet, sollte sich keine Sorgen mehr um Cyberkriminalität machen müssen.

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