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Dreiste Zugabe beim Notebook-Kauf

Archivmeldung vom 10.01.2015

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 10.01.2015 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: Katharina Bregulla / pixelio.de
Bild: Katharina Bregulla / pixelio.de

Immer wieder tauchen Notebooks auf, auf denen ungefragt der Diebstahlschutz Computrace läuft. Wenn er aktiv ist, erhält der Anbieter der Software weitreichenden Zugriff auf das Notebook. Wer die Software nicht haben möchte, wird sie nur mit hohem Aufwand wieder los, erklärt das Computermagazin c’t in der aktuellen Ausgabe 3/15.

Computrace ist eigentlich eine sehr nützliche Software. Im Falle eines Diebstahls kann der Anbieter das Notebook orten, Tastatureingaben mitschneiden und notfalls die Festplatte löschen. „Doch das setzt Vertrauen in den Dienstleister voraus“, erklärt c’t-Redakteur Christian Wölbert. „Allerdings dürfte das Vertrauen gering sein, wenn Computrace beim neu gekauften Notebook ungefragt dabei, womöglich sogar schon aktiv ist.“

Hinzu kommt die Gefahr von Sicherheitslücken in Computrace, eine ist sogar bereits bekannt. Theoretisch haben Angreifer über Computrace ein mächtiges Werkzeug, um das Notebook zu manipulieren.

Wer wissen will, ob Computrace ungewollt aktiv ist, kann im Task Manager seines Notebooks nachschauen, ob dort der Eintrag rpcnet oder rpcnetp erscheint. Hat man Computrace auf seinem Notebook gefunden, ist es sehr schwierig, die Software wieder zu entfernen, weil sie sich tief im System, im sogenannten BIOS einnistet. „Der offizielle Weg geht über den Hersteller“, erläutert c’t-Redakteur Christian Wölbert. „Man kann die Software auch in zeitaufwendiger Kleinarbeit selbst aus dem System entfernen. Da sollte sich aber nur selbst ran wagen, wer solide Grundkenntnisse im Umgang mit seinem Rechner hat.“

Quelle: Computermagazin c’t

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