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Tipps für einen gelungenen Start in die Motorradsaison

Archivmeldung vom 29.03.2014

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 29.03.2014 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Doris Oppertshäuser
Bild: Niko Korte / pixelio.de
Bild: Niko Korte / pixelio.de

Zwar hat die warme Frühlingssonne zahlreiche Motorradfahrer bereits in den vergangenen Wochen auf die Straßen gelockt hat - richtig los geht die Saison aber erst Anfang April, wenn die meisten Saisonkennzeichen aktiv werden.

 Der ADAC hat Tipps für einen sicheren und reibungslosen Start nach der Winterpause zusammengestellt:

Motorrad und Bekleidung:

  • Vor der ersten Fahrt müssen alle sicherheitsrelevanten Bestandteile des Motorrads gründlich auf Fehler überprüft werden. Dazu zählen insbesondere die Lichtanlage, das Bremssystem und die Reifen.
  • Auf die richtige Kleidung kommt es an. Helm, Handschuhe, warme Kombi über der Funktionsunterwäsche und Rückenprotektor sind unverzichtbar. Reflektionsstreifen an der Kleidung verbessern dabei die Sichtbarkeit. Anti-Beschlag-Visiere sollten auf Kratzer untersucht und im Zweifelsfall ausgetauscht werden.

Fahrer:

  • Motorradfahrer sollten zum Saisonstart ihr Reaktionsvermögen auffrischen. Lange Ausflüge mit anspruchsvollen Strecken sollten anfangs vermieden werden. Generell ist es sinnvoll, möglichst defensiv zu fahren sowie Körper und Geist allmählich an Maschine und Geschwindigkeiten zu gewöhnen.
  • Vor allem in Waldstücken und auf Brücken sind Straßen am Morgen noch stellenweise glatt. Schlaglöcher sowie liegengebliebener Streusplitt können für Zweiradfahrer verhängnisvolle Überraschungen bedeuten.
  • Bei einem Motorradtraining können in sicherer Umgebung und stressfreier Atmosphäre der Gleichgewichtssinn geschärft und das Gefühl für Bremsen und Schräglage verbessert werden. Motorradfahrer, die mehrere Jahre nicht gefahren sind, sollten laut ADAC ein speziell für diese Fahrergruppe entwickeltes Wiedereinsteigertraining besuchen.
  •  Was Biker nicht unterschätzen sollten: Andere Verkehrsteilnehmer müssen sich erst wieder an Motorräder auf den Straßen gewöhnen. So haben Autofahrer oft Schwierigkeiten, sich bei Brems- und Ausweichmanövern in die Motorradfahrer hineinzuversetzen, was gefährliche Situationen herbeiführen kann. Auch wird bisweilen die Beschleunigungskraft unterschätzt. Deswegen empfiehlt der ADAC auch den Autofahrern eine rücksichtsvolle und vorausschauende Fahrweise.

Quelle: ADAC (ots)

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