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Dem Fachkräftemangel in der Pflege vorbeugen - darauf kommt es jetzt an

Archivmeldung vom 13.08.2022

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 13.08.2022 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Sanjo Babić
Bild: MONE Consulting GmbH Fotograf: MONE Consulting GmbH
Bild: MONE Consulting GmbH Fotograf: MONE Consulting GmbH

Große Sorgen gehören momentan zum Alltag vieler Pflegebetriebe. Sie wissen kaum noch, wie sie freie Stellen besetzen sollen. Seit Jahren mangelt es an Fachkräften - und die Corona-Pandemie hat die Lage noch einmal verschlimmert. Sogar die Zahl der Auszubildenden ist aktuell rückläufig.

Wie kann es also gelingen, wieder mehr Mitarbeiter für das Unternehmen zu gewinnen? Worauf ist beim Recruiting zu achten und welche Maßnahmen sollten jetzt ergriffen werden? Unternehmensberater Michael Moskal kennt die Antwort auf derlei Fragen. Er verrät sie in diesem Interview.

Der Mangel an Fachkräften ist groß. Wie sollten sich die Unternehmen jetzt aufstellen, um auch künftig beim Recruiting erfolgreich zu sein?

Zunächst ist es wichtig, bei der Mitarbeitersuche mit modernen Mitteln zu werben. Heißt, dass es heute ohne das Internet und die sozialen Medien nicht mehr geht. Wer auf sich aufmerksam machen möchte, kommt an eigenen Accounts auf Instagram, Facebook und TikTok nicht mehr vorbei. Wer die Zahl der eingehenden Bewerbungen erhöhen will, muss ein vereinfachtes Bewerbungsverfahren gewährleisten.

Die Reichweite in den sozialen Medien gilt als groß. Wie kann sie ausgeschöpft werden?

Auch hierbei ist es ratsam, etwas moderner zu denken. Natürlich können Fotos und geschriebene Texte interessant wirken. Die Mehrzahl der Betrachter wünscht sich aber kurze Videoclips, die eine Länge von 60 bis 90 Sekunden nicht überschreiten. Sie lassen sich recht einfach produzieren und können einen Einblick in den Alltag des Pflegebetriebs bieten.

Es genügt also, während der Arbeit die Kamera des Smartphones mitlaufen zu lassen?

Das wäre durchaus eine Möglichkeit. Im Grunde geht es darum, dass die Auszubildenden und die Fachkräfte sich einmal kurz vorstellen, sie das Pflegeunternehmen sowie den Arbeitsalltag anschaulich darstellen - und dass sie als Markenbotschafter dem Betrachter helfen, den Betrieb kennenzulernen.

Genügen diese Maßnahmen, um langfristig ein erfolgreiches Recruiting aufzubauen?

Das Marketing im Internet ist nur eine von mehreren Säulen. Natürlich ist es zudem wichtig, auch außerhalb der sozialen Medien um neue Mitarbeiter zu werben. Etwa durch den Besuch bei Ausbildungs- und Fachmessen. Hier ist der persönliche Kontakt mit der Zielgruppe möglich. Die Pflegebetriebe sollten zudem Kooperationen mit Schulen aufbauen, um den Schülern etwa ein Praktikum zu gewährleisten.

Dennoch ist das Image der Branche momentan nicht allzu gut. Kann es trotz aller Bemühungen überhaupt gelingen, wieder mehr Menschen auf den Beruf aufmerksam zu machen?

Auch das ist eine große Herausforderung. Die Betriebe sind gut beraten, wieder mehr aus ihrem Schattendasein herauszutreten. Die Pflege ist ein Beruf, ohne den die Gesellschaft nicht funktionieren kann. Es gilt also, diesen Aspekt vermehrt hervorzuheben. Ebenso müssen die Attraktivität und die sehr gute Perspektive der Branche unterstrichen werden. So kann es gelingen, dem Fachkräftemangel entgegenzutreten.

Deutschlandweit hat Pflegekraft.de bereits über 150 Pflegeunternehmen dabei geholfen, mehr Bewerbungen von Pflegefachkräften zu erhalten. Dadurch müssen Pflegeheime, Pflegedienste und Krankenhäuser nicht mehr auf Personalvermittlungen oder Zeitarbeitsfirmen zurückgreifen, sondern bekommen ihre offenen Stellen eigenständig mit der Methode von Pflegekraft.de besetzt. Pflegekraft.de zu finden unter: https://www.pflegekraft.de/

Quelle: MONE Consulting GmbH (ots)

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