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Bundesfeuerwehrarzt gibt Tipps gegen Badeunfälle Eigene Kraft nicht überschätzen Kinder beaufsichtigen Regeln befolgen

Freigeschaltet am 11.08.2018 um 08:26 durch Andre Ott
Bild: Dieter Schütz / pixelio.de
Bild: Dieter Schütz / pixelio.de

Ob am Baggersee oder im Schwimmbad: Angesichts der brütenden Hitze suchen viele Menschen aktuell Abkühlung im Wasser. Leider kommt es hierbei immer wieder zu Badeunfällen mit teils tragischem Ausgang. Klaus Friedrich, Bundesfeuerwehrarzt des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV), gibt zehn wichtige Tipps zum Verhüten von Badeunfällen.

- Überschätzen Sie niemals die eigene Kraft, etwa beim Schwimmen 
     zu einem Ponton im Baggersee.
   - Stoßen Sie niemals (auch nicht "im Spaß") andere Menschen ins 
     Wasser: Vielleicht können diese nicht schwimmen!
   - Gehen Sie nie alkoholisiert oder unter Drogeneinfluss ins 
     Wasser.
   - Wenn Sie zu frieren beginnen, verlassen Sie das Wasser 
     unverzüglich und trocknen sich ab.
   - Lassen Sie Kinder nie unbeaufsichtigt! Dies gilt besonders auch 
     für den Teich oder Swimmingpool im eigenen Garten.
   - Springen Sie nur dann ins Wasser, wenn es tief genug ist und Sie
     sicher wissen, dass sich unter Wasser keine Hindernisse 
     befinden. Springen Sie nicht von Brücken; hier können sich etwa 
     Glasscherben von weggeworfenen Flaschen sammeln.
   - Gewässer mit verstärkter Schifffahrt, Schleusen, Hafenanlagen 
     oder Wehren sind grundsätzlich tabu! Falls es lokal Bereiche 
     gibt, die etwa an einem Kanal zum Baden freigegeben sind, dürfen
     Sie diese nicht verlassen. Meiden Sie sumpfige und stark 
     bewachsene Gewässer.
   - Bei besonderen Gefahren, wie zum Beispiel Gewitter, starker 
     Strömung und Wellengang oder bei starkem Regen, sind Gewässer 
     grundsätzlich zu meiden.
   - Respektieren Sie Warntafeln, Begrenzungen und das 
     Aufsichtspersonal, das für Ihre Sicherheit sorgt, und folgen Sie
     deren Anweisungen.
   - Bei einem Ertrinkungsunfall beginnen Sie nach der Rettung 
     unverzüglich mit einer Wiederbelebung. Sie können das Überleben 
     garantieren! Beginnen Sie nach einer fünfmaligen Beatmung mit 
     einer Herzdruckmassage, dann weiter im Wechsel 30:2. Alarmieren 
     Sie die Feuerwehr unter dem Notruf 112! 

Quelle: Deutscher Feuerwehrverband e. V. (DFV) (ots)

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