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rbb SUPER.MARKT: Warnung vor ebay-Betrügern

Archivmeldung vom 13.01.2020

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 13.01.2020 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
eBay: kommt auch ohne bezahlte Werbung aus. Bild: flickr.com/Kazuhisa Otsubo
eBay: kommt auch ohne bezahlte Werbung aus. Bild: flickr.com/Kazuhisa Otsubo

Mehrere hundert Anzeigen im Monat gegen ebay-Betrüger werden derzeit allein bei der Polizei Berlin registriert. Das Landeskriminalamt warnt vor zwei gängigen Maschen. So bieten häufig die Täter attraktive Waren zu einem auffällig günstigen Preis an. Kommt es zum Kauf, bestehen sie auf eine Überweisung des Geldes.

Später tauchen sie ab, ohne die Produkte dem Käufer zuzusenden. Oliver Klau vom Landeskriminalamt Berlin bestätigte dem rbb-Verbrauchermagazin SUPER.MARKT einen Anstieg der Anzeigen und erklärte: "Die Dunkelziffer ist um ein Vielfaches höher."

Bei einer anderen Masche geben sich die Betrüger selbst als Käufer aus und bitten den Verkäufer um die Zusendung des Produktes ins Ausland. Sie fordern einen Beleg der Versendung durch die Post, erst mit einem Foto von der Quittung würde angeblich eine Überweisung des Kaufpreises aus dem Ausland nach Deutschland möglich sein. Wer sich darauf einlässt, der wartet auf sein Geld vergebens und die Ware kann nicht wieder zurückgerufen werden.

Möglich werden beide Betrugsmaschen durch eine Verschleierung der Identität. Das Unternehmen eBay lehnt eine Verifizierung ab. So erklärte ebay gegenüber dem rbb-Verbrauchermagazin SUPER.MARKT: "Dieser Kampf gegen Betrug gleicht einem Kampf gegen Windmühlen." Pressesprecher Pierre Du Bois sieht wenig Grund zur Hoffnung, dass das irgendwann mal komplett beseitigt sein könnte.

Wer ebay Betrügern keine Chance geben will, der möge auf das persönliche Abholen der Waren und das Bezahlen vor Ort bestehen. Beim Bezahlen rät die Polizei, Zahlungsdienstleister mit Käuferschutz wie Paypal oder das Lastschriftverfahren zu nutzen. Nur bei diesen haben Käufer eine Möglichkeit, das Geld zurückzuholen. Opfer sollten jeden einzelnen Fall unbedingt zur Anzeige bringen. So können Ermittler und später auch die Politiker erkennen, wie hoch die Kriminalitätsrate auf dem Gebiet des online Handels ist.

Weitere Informationen dazu im rbb-Verbrauchermagazin "SUPER.MARKT" am 13.01.2020, 20:15 Uhr rbb-Fernsehen.

Quelle: Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb) (ots)

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