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Polizei warnt vor aktuellem Trickbetrug

Archivmeldung vom 05.11.2020

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 05.11.2020 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Symbolbild: Warnung vor Trickdieben Bild: Polizei
Symbolbild: Warnung vor Trickdieben Bild: Polizei

Aus aktuellem Anlass warnt die Polizei vor zwei Frauen, die derzeit unter dem Vorwand, Medikamente einer Apotheke auszuliefern, versuchen, in die Wohnung von älteren Menschen zu gelangen, um hier Bargeld und andere Wertgegenstände zu stehlen.

Am Donnerstagmittag (05. November 2020) wurden die Einsatzkräfte der Polizei zum Wordenbecker Weg gerufen. Eine Seniorin hatte angegeben, dass zwei Frau vorgegeben hätten, einen Zettel zu benötigen, um eine dringende Mitteilung bei einem Nachbarn bezüglich einer Medikamentenlieferung zu hinterlassen. Im Rahmen des Türgespräches sei sie so abgelenkt worden, dass sie erst später festgestellt habe, dass ihr Kleiderschrank geöffnet und durchsucht worden war. Ob Wertgegenstände entwendet wurden, konnte zum Zeitpunkt der Anzeigenaufnahme nicht mitgeteilt werden.

Bereits am Dienstag, 13. Oktober 2020, war es zu einer gleichgelagerten Tat in Velbert gekommen, über die wir bereits in eigener Pressemitteilung am 14. Oktober 2020 berichtet hatten (ots-Nummer 2010076, Link: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/43777/4733684 ).

Hier hatte eine Frau vorgegeben, als Mitarbeiterin einer Apotheke Medikamente auszuliefern und den im Rollstuhl sitzenden, hilflosen 78-Jährigen gegen seinen Willen in das Schlafzimmer geschoben. Anschließend durchsuchten die Frau sowie ein weiterer, unbekannter Täter die Wohnräume und entfernten sich unentdeckt mit den gestohlenen Wertgegenständen. Der 78-jährige Velberter stürzte bei dem Versuch, Hilfe zu holen und verletzte sich so schwer, dass er in ein Krankenhaus gebracht werden musste.

Noch am gleichen Tattag kam es zu zwei weiteren Taten mit gleicher Tatbegehung in Velbert. Erste Ermittlungen der Polizei hatten im Zusammenhang mit der Auswertung der Zeugenbefragungen ergeben, dass zumeist zwei Frauen im Alter von circa 25 sowie circa 50 Jahren mit südländischem Erscheinungsbild an den Taten beteiligt gewesen waren.

Mit der Bekanntmachung der heutigen Tat am Wordenbecker Weg möchte die Kriminalpolizei erneut vor der aktuellen Betrugsmasche warnen und um Zeugenhinweise bitten.

Die an der heutigen Tat beteiligten Frauen können folgendermaßen beschrieben werden:

1. Person

- circa 25 Jahre alt - schwarze glatte Haare - sprach gebrochenes deutsch - bekleidet mit einer roten Jacke

2. Person

- circa 50 Jahre alt - braune Haare, gewellt - sprach fließend deutsch - bekleidet mit einer braunen ¾ Jacke

Beide Frauen sollen ein südländisches Erscheinungsbild haben.

Sachdienliche Hinweise zu den derzeit noch unbekannten Trickbetrügerinnen nimmt die Polizei Velbert, Telefon 02051 / 946 6110, jederzeit entgegen.

Den aktuellen Fall nimmt die Polizei nochmals zum Anlass, um vor den Maschen der Trickbetrüger, insbesondere an der Haustür, zu warnen.

Die Polizei rät:

  • Lassen Sie keine Fremden in ihre Wohnung oder ziehen Sie eine Vertrauensperson hin
  • Seien Sie misstrauisch, wenn sich Personen an der Haustür als Amtsträger oder Handwerker ausgeben, die sich nicht vorab angemeldet oder die Sie nicht bestellt haben
  • vergewissern Sie sich unter einer Ihnen bekannten Telefonnummer nach der Richtigkeit und Seriosität der Person
  • Achtung, ein vorgelegter Ausweis ist nicht immer echt!
  • Kontaktieren Sie im Zweifelsfall immer die Polizei oder einen Angehörigen

Quelle: Polizei Mettmann (ots)

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