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Final Fight Streetwise für die PS 2

Archivmeldung vom 21.04.2006

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 21.04.2006 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Jens Brehl
Final Fight Streetwise
Final Fight Streetwise

Vielleicht kennen Sie den Spielhallenklassiker Final Fight noch? Capcom präsentiert das Kultspiel in neuem Gewand, als Kyle Travers prügeln Sie sich durch die heruntergekommenen Straßen der Stadt Metro City auf der Suche nach Ihrem verschollenen Bruder.

Ihr Name ist Kyle Travers und Sie verdienen Ihr Geld als Straßenkämpfer, so wie es Ihr großer Bruder Cody auch getan hat (Cody Travers ist eine Spielfigur aus dem Originalspiel). Sie haben jedoch ein Problem: Ihr Bruder Cody wird von unbekannten Ganoven vor Ihren Augen entführt. Das lassen Sie natürlich nicht auf sich sitzen und begeben sich auf die Suche nach Ihrem Bruder und den Verantwortlichen. Dabei können Sie sich frei in Metro City bewegen und auch kleine Nebenaufträge annehmen, um sich zusätzlich etwas Geld zu verdienen. Das Geld können Sie in verschiedenen Läden ausgeben und dafür auch in Dojos (Kampfhallen) neue Kampftechniken oder eine Steigerung Ihrer Gesundheit oder Ihres Instinktes erkaufen. Wenn Sie in Kämpfen den Instinkt hinzuschalten, sind Ihre Schläge treffsicherer und schwerer, darüber hinaus gibt es spezielle Kombos, die Sie dann durchführen können. Der Instinktpegel muß aber immer wieder aufgefüllt werden.

Die Nebenaufträge sind teils mit kleinen Geschicklichkeitsspielen verbunden, die das Spiel auflockern. Wichtige Stationen im Spiel sind mit einem grünen Pfeil gekennzeichnet. Nach und nach finden Sie heraus, daß die Entführung Ihres Bruders in einem größeren Zusammenhang steht. Mehr zur Story möchte ich hier nicht verraten.

Wie im Spielhallenklassiker geht es schnell zur Sache, wenn Straßenräuber, Punks oder Mafiaangehörige Ihnen ans Leder wollen. Sie wehren sich im wahrsten Sinn des Wortes mit Händen und Füßen, setzen aber auch Waffen ein, die Sie entweder erbeutet oder gekauft haben. Auch Mülltonnen und Bretter setzen Sie dabei ein.

Final Fight Streetwise ist ein unkompliziertes Actionspiel, die Story treibt das Spiel zwar an, aber eindeutig stehen die Kampfszenen im Vordergrund. Die verschiedenen Kampfbewegungen sind relativ schnell erlernt, da die Steuerung im Grunde ganz einfach ist. Leider macht Ihnen die Kameraführung, auf die Sie oft keinen Einfluß haben, Ihnen zu schaffen, denn nicht immer wird der günstigste Winkel gewählt, um das Geschehen im Blick zu haben. So kam es im Test schon mal vor, daß wir uns außerhalb des Bildschirms geprügelt hatten, wobei wir gewannen, aber nicht wirklich wußten warum. Im Test kam es ebenfalls einmal vor, daß beim Laden eines Speicherstandes erlernte Fähigkeiten gefehlt hatten und wir diese neu erwerben mußten. Praktisch dabei war, daß das Geld, welches wir ursprünglich dafür aufgewendet hatten, wieder zur Verfügung stand. Dies ist nur einmal passiert und auch Capcom hat dafür keine Erklärung.

Die Videozwischensequenzen sind gut gelungen und passen hervorragend zu der vermittelten Atmosphäre. Das Spiel macht wirklich Spaß, richtet sich aber eher an Fortgeschrittene und Profis, da der Schwierigkeitsgrad nicht ganz so gut ausbalanciert ist. Profis wiederrum haben das Spiel in sieben bis acht Stunden durchgespielt, womit das es relativ kurz geraten ist. Dafür liefert Capcom einen Arcademodus mit, in dem Sie zu zweit ohne Hintergrundstory Gegnermachen verdreschen können.

Final Fight Streetwise hat keine Jugendfreigabe und gehört auch nicht in Kinderhände. Wem Actionspiele liegen, sollte auf jeden Fall einen Blick riskieren. Das Spiel ist in Englisch gehalten, aber durchgehend mit deutschen Untertiteln.

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