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Das Mr. Hyde Erbe

Archivmeldung vom 03.11.2006

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 03.11.2006 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Jens Brehl
Das Mr. Hyde Erbe
Das Mr. Hyde Erbe

In seiner Fortsetzung des Werwolfromans "Der Mr. Hyde Effekt" weiht Steve Vance den Leser noch tiefer in die Geheimnisse der Werwölfe ein, die verdeckt unter den Menschen leben.

Nachdem Gerald Cummings als Werwolf überführt war und nach seinem letzten Massaker unschädlich gemacht werden konnte, versucht die US-Regierung mehr über die Werwölfe herauszufinden und deren Existenz vor der Bevölkerung geheim zu halten. Zahlreiche Menschen wurden durch Cummings infiziert und sind ebenfalls zu Werwölfen mutiert. In einem Forschungskomplex werden diese "Menschen" festgehalten und untersucht, so auch Nick Grundel, der zusammen mit Meg Talley, Douglas Morgan und Blake Corbett den Werwolf Cummings gejagt hatte, als dieser noch als Serienmörder gesucht wurde. Nick hatte sich infiziert und wird seitdem gefangen gehalten.

Als eine mysteriöse Geheimgesellschaft mit Blake Kontakt aufnimmt, meldet sich auch Meg wieder bei ihm. Die Regierung hatte zwar deren Schweigen über die Existenz der Werwölfe erzwungen, doch sie kann Blake davon überzeugen Nick zu befreien. Die ganze Welt soll erfahren, daß es Werwölfe gibt und Nick ist der lebende Beweis. Leider verläuft nicht alles nach Plan und so sieht man sich gezwungen auf der Flucht die Geheimgesellschaft zu kontaktieren, welche auch gerne Unterschlupf bietet. Doch schon bald outen sich die Mitglieder der erlauchten Gesellschaft als Werwölfe.

Steve Vance ist eine faszinierende Fortsetzung gelungen. Die Charaktere aus dem ersten Teil sind noch von der Handlung gezeichnet und haben die Ereignisse noch nicht verarbeiten können, da steht schon die nächste Konfrontation mit den Werwölfen ins Haus. Die Handlung ist in sich schlüssig und das Ende bietet Stoff für einen weiteren Teil. Leider trübt die an manchen Stellen anzutreffende holprige Übersetzung aus dem Englischen. Stilblüten wie "unvollzüglich" statt "unverzüglich" oder Sätze wie "Das ist genau das, was ich gemeint hat." sind leider öfter zu finden.

Wegen der phantastischen Story kann man dieses Buch jedem Horrorfan empfehlen, wobei es nicht schadet zuerst "Der Mr. Hyde Effekt" zu lesen, obwohl die Handlung der Fortsetzung auch für denjenigen schlüssig ist, der den ersten Band nicht kennt.


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